Events und Ereignisse

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Nikolausturnier 2011

28.12.2011/ET - Eine Woche vor Turnierbeginn gab es noch keine Anmeldung für das Nikolausturnier und es sah ganz danach aus, als würde es ins Wasser fallen. Doch keiner hatte mit dem Organisationstalent von Otto und Ingrid Pichler gerechnet. Sie schafften es innerhalb einer Woche ein ansehnliches Feld von 18 Spieler/-innen zu aktivieren. Wie schon im vorangegangenen Jahr war ein Sonntagnachmittag in der Tennishalle des SV Haimhausen reserviert. Im Vorfeld hatte Otto die neun Doppelpaare bereits ausgelost und so konnte es pünktlich losgehen. Auf drei Plätzen wurden in 3er Gruppen die Platzierungen der ersten Runde ausgespielt. In der zweiten Runde trafen sich dann die jeweils Erst-, Zweit- und Drittplatzierten um das endgültige Ranking auszuspielen. Zufrieden konnte der Turnierleiter um 18 Uhr den Schlusspfiff setzen, die Teilnehmer den Schläger einpacken und gemeinsam zum gemütlichen Teil  übergehen, dem geselligen Beisammensein im La Mamma. Bei der Siegerehrung durch Otto Pichler bekammen alle noch ein kleines Dankeschön überreicht und man war sich einig, auch im kommenden Jahr dieses kleine aber feine und lustige Turnier wieder stattfinden zu lassen.

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Filzkugelrocken beim Mixed-Turnier

13.09.2011/BA – Mittlerweile sind wir in der Komfortzone angekommen – spricht man insbesondere vom Wetter. Die letzten Ereignisse im Tennispark waren gesegnet von tennistauglichen Wetter und man darf so ca. einen Monat vor Sommersaison Ende resümieren, dass uns 2011 die Wettergötter überwiegend verschont haben. Klar gab es auch diese Tage, wo man dem bedrohlichen Himmelsgehänge sein Vertrauen schenkte und nach 4 Ballwechseln wieder einpacken konnte. Über die Saison betrachtet können wir aber nicht maulen – es gab schon schlimmere Jahre.

 

Auch unser am Wochenende abgehaltenes Mixed-Turnier konnte sich besten Voraussetzungen erfreuen. 12 Paare haben sich zusammengekuschelt um den Mixed-Meister 2011 zu suchen. Für mich sehr erfreulich dabei war die Altersrange, die von knackig jung bis lebenslang erfahren alles zu bieten hatte.



Die Teilnehmer des Mixed-Turniers 2011 Die Teilnehmer des Mixed-Turniers 2011

Vom Spielmodus her zählte unser Sportwart Volker auf die antrainierte Kondition unserer Sommerpaarungen. Drei 4er-Gruppen zierte das Reißbrett und in den Vorrundenbegegnungen standen 45 Minuten zur Verfügung eine Siegerpaarung zu ermitteln. Kurz nach Beginn stoppte das Turnier für eine Trauerminute. Unsere liebe Judith, die für unseren Tennispark eine so erfrischende und unglaublich positive Bereicherung war, ist leider verstorben. Sie wird immer einen besonderen Platz inmitten unserer Vereinsseele haben und uns ewig in Erinnerung bleiben.

 

Einige Zuschauer hatten sich nach und nach auf der Morgenterrasse eingefunden und konnten dem sportlichen Treiben des zur Hälfte bespielten Tennisparks folgen … und vor allem auch Lauschen. Ein beherztes „Come on“ von rechts, ein rüffelndes „Mei o Mei“ von links, alles an „tennisschler Verbalerotik“ war vor Ort und ab und an wurde mal ein Schläger zu schwer und ging in „getroffener Klitschko-Manier“ zu Boden. Die Vorrundenspiele fanden in den Mittagsstunden ein zähes Ende und der Spielordnung halber waren auf dem Flipchart dann viele gekritzelte Zahlen zu finden. Dechiffriert sah es nach der Vorrunde so aus:

 

Gruppe A

  1. Fabienne+Otto
  2. Silke+Volker
  3. Daniela+Herbert
  4. Anky+Detlef

 

Gruppe B

  1. Birgit+Gerhard
  2. Tahnee+Helmut
  3. Ilona+Otto S.
  4. Christa+Sigi

 

Gruppe C

  1. Corinna+Hansi
  2. Angelika+Jürgen
  3. Inge+Werner
  4. Gerda+Günter

 

Um aus drei Gruppensiegern zwei Halbfinale zu formen mußte der beste Gruppenzweite herangezogen werden und hier waren Tahnee und Helmut mit Abstand die besten Punktejäger. Nun ging es um die Platzierungen. Es wurden alle Plätze mit einem langen Satz bis 9 Spiele ausgespielt, damit auch jeder das volle Programm genießen und sich anschließend dem schmausigen Abendmahl mit leeren Magen ausführlich zuwenden konnte. Die Plätze 5-12:

 

12. Sigi+Christa

11. Gerada+Günte

10. Dani+Herbert

  9. Ilona+Otto S.

  8. Inge+Werner

  7. Anky+Detlef

  6. Angelika+Jürgen

  5. Silke+Volker

 

Parallel dazu waren die Halbfinale zu Gange und hier standen sind Fabienne und Otto gegen Birgit und Gerhard gegenüber. Das andere Halbfinale hieß Corinna und Hansi gegen Tahnee und Helmut. Ebenfalls wurde ein langer Satz bis 9 gespielt. Die Ergebnisse:

 

Fabienne+Otto : Birgit+Gerhard 3:9

Corinna+Hansi : Tahnee+ Helmut 9:6

 

Im den Finalspielen waren die Rollen irgendwie unmissverständlich klar vergeben. Fabienne und Otto hatten bereits die Abendküche im Kopf und verloren klar mit 1:9. Einen Hauch deutlicher erlebten es Birgit und Gerhard, die mit 9:0 gegen Corinna und Hansi punktlos untergingen. Damit haben wir ein neues Mixed-Sieger-Pärchen. Herzlichen Glückwunsch an Corinna und Hansi. Ihr seit die Mixed Flizkugelrocker 2011!



Kleine Sensation beim LK4

01.09.2011/BA - Vor einigen Tagen hatten die Veranstalter der US-Open noch Sorgenfalten im Gesicht, da sich der Hurrikan Irene dem Spielort näherte und man eine Terminverschiebung in Betracht ziehen musste. Schlussendlich flaute Irene zur Küstennähe dann deutlich ab und die ersten Spiele konnten pünktlich starten. Gott sei Dank verfügen wir in unseren Gefilden nicht über die entsprechenden Voraussetzungen einen solchen Wirbelsturm, oder schlimmer noch Hurrikan, entstehen zu lassen. Wobei, .... das LK-Turnier am vergangenen Wochenende lässt unglaubliche Parallelen zu solchen Naturereignissen zu.

 

Unser Hansi hat es wieder mal geschafft die Anlage den ganzen Tag mit sportlicher Energie zu füllen (wieder mal voll ausgebucht). Mehr als 50 Spieler sind leider logistisch nicht auf unserer Anlage über einen Tag zu handeln. Daher sei an dieser Stelle nochmals explizit verwähnt, dass es uns sehr Leid tut wenn wir aufgrund des erfreulichen Zulaufs einige Absagen aussprechen mussten. Unser Motto, wie auch sicherlich bei anderen Vereinen lautet immer: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

 

Um 9 Uhr starteten die Spiele um die begehrten LK-Punkte. Die Gruppen wurden wieder - soweit machbar - sehr LK-ausgewogen zusammengesetzt, sodass ein Jeder die Möglichkeit hatte wertvolle Punkte zu sammeln. Bis in die Abendstunden flogen die Filzkugeln über die Plätze und einige konnten herausragende Ergebnisse erzielen. So hat z.B. Daniel Dobrogeanu vom FC Ergolding mit einer 17er LK einen Kontrahenten besiegen können, der Leistungsklasse 12 hatte. Hut ab! Summa summarum ging er mit 250 Punkten nach Hause und wird unser LK-Turnier sicherlich in guter Erinnerung behalten.

Die Rückhand immer voll durchgezogen - unser Petra  ;) Die Rückhand immer voll durchgezogen - unser Petra ;)

Einen wahren Hurrikan hingegen veranstaltete unsere Petra. Sie wurde in eine Gruppe gemischt, die etwas unausgewogener war. Mit LK6 war ihr eine Gegnerin zugelost die technisch sehr ausgefeiltes Tennis zu bieten hatte und im direkten Aufeinandertreffen zu Beginn die Partie sichtbar beherrschte. Doch nach dem ersten Satz, der verloren ging, wurde aus Petra Irene. Es zog ein Wirbelsturm auf, der sich nach und nach zum Hurrikan entwickelte. Keinen Ball, selbst wenn er noch so "eckig" gespielt wurde, gab unsere Petra verloren und forderte der Gegnerin fortlaufend ihr bestes Tennis ab. Und wie es im Tennis eben so ist beginnt der Kopf zu rattern, wenn man da drüben jemanden stehen hat, der einfach nicht verlieren will. So hinterließ der Hurrikan seine Spuren, gewann das Spiel im MTB und darf sich die mir bis dato beste "LK-Lückensiegern 2011" nennen. Ich sollte mal beim Verband anfragen, ob man eine "Sonderbepunktung" für Siege bei unglaublichen LK-Unterschiede bekommt. Unser Petra hat(te) LK 15!

 

Weiter sind einige andere Damen erwähnenswert, die mit 200 Punkten wieder abreisten: Vanessa Dietl (FTSV Straubing), Siehl Anette (PSV München), Fuchs Maureen (PSV München). Herzlichen Glückwunsch EUCH und selbstverständlich ein dickes DANKESCHÖN für alle Mitwirkenden und Spieler unserer wahrscheinlich letzten LK-Veranstaltung 2011. Es hat wieder Spaß gemacht ;)

 

Gemeinsam sind wir unschlagbar - Doppelturnier 2011

18.08.11/BA – Die Turnieransetzung für unser diesjähriges Doppelturnier war eigentlich für den Montag,  Maria Himmelfahrt, geplant, doch unser Sportwart Volker hatte da so eine Ahnung mit dem Wetter und verschob das Turnier kurzerhand auf Sonntag. Damit wurde ein strahlender Sonntag zum „Sandlaufen“ – der ein oder andere glänzte auch mit „Sandstehen“ – auserkoren, und alle angemeldeten Spieler waren für 10 Uhr bestellt.

 

Herrliches Spätsommerwetter zerstreute sich auf unserer Empfangsterrasse, so daß unser Sportwart mit seiner wettertechnischen Einschätzung besser hätte nicht liegen können. Schnell die Paarungen aufs Reißbrett getackert, und schon konnte es losgehen. Eine Frauenguppe und 2 Herrengruppen fanden sich zahlenmäßig zusammen und erfreuten sich nicht nur neuer Bälle, sondern auch bester Verhältnisse unsere Doppelsieger 2011 zu finden.



Diese fanden sich nach einigen hart umkämpften Matches dann auch und an dieser Stelle gratulieren wird herzlichst Gerda und Petra sowie Tobias und unserem Otto zur Doppel-Meisterschaft 2011 im Tennispark Unterschleissheim. Die Ergebnisse zu den Spielen findet man hier>>>

 



LK3 - 47 waren wieder mit dabei!

16.08.2011/BA – Kurz nach 8Uhr – mein Blick noch etwas schlaffdeppert ins Freie gerichtet – und schon drückt erneut ein Schauer aufs Gemüt. Bitte nicht schon wieder Regen! Um 9Uhr startet unser 3.LK Turnier und ich habe heute wirklich keinen Bock mir wieder den A…. zwischen Schmierplätzen und Schnürlregen abzufrieren. Doch Gott sei Dank legte sich der Regen nach kurzer Zeit wieder hin. Der dauernörgelnde Regenmacher da oben hat doch etwas Tennisherz und beließ es bei dem Morgenschauer. Zum Start um 9Uhr waren die bösen Wolken passé und wir konnten alle Tennisspieler zum 3. LK Turnier in diesem Jahr begrüßen.



50 waren angemeldet und nur 3 wurden vom Kartenhauswetter vertrieben. 47 kamen und zeigten sich in bester Laune seinen jeweiligen Kontrahenten die mitgebrachten LK-Punkte abzustauben. Einige konnten beide Partien gewinnen und aufgrund der LK-Differenz richtig absahnen. Bei den Damen war es Vanessa Dietl vom FTSV Straubing, die sich 250 Punkte mit nach Hause nahm und sicherlich ein Treppchen auf der LK nach oben stieg. Bei uns Männern konnte ein Heimkind die gleiche Punktzahl holen. Super Leistung, Rainer Link! Beiden, und selbstverständlich auch allen anderen, herzlichen Glückwunsch für die gesammelten LK-Punkte. Alle die, die leider leer ausgingen, haben am 28.08 bereits wieder die Chance bei uns zum letzten diesjährigen LK-Turnier anzutreten. Infos dazu findet Ihr hier.



So, und hier anschließend ein paar Impressionen. Bis zum nächsten Mal!



Vereinsmeisterschaft 2011 - Das Bringergespenst siegt erneut!

28.07.2011/BA - Vom 16.07 – 24.07 waren alle Mitglieder wieder eingeladen den Vereinsmeister des Tennisparks Unterschleißheim zu suchen. Aus Sicht des Regelwerkes betrachtet, gab es zum Vorjahr einige Änderungen. U.a. wurde beschlossen die Herren ab 50 von den jüngeren Spielern zu trennen, um eine gewisse Chancengleichheit herzustellen. Ein sinnvolle Sache, die bei allen Teilnehmern gut ankam und so durchgeführt wurde. Damit waren neben unseren Damen nun auch zwei Herrenmeistenschaften gesetzt, und es galt drei Vereinsmeister zu ermitteln.

 

Ladys first: Ob es nun am Wetter lag, oder daran, das der Pokal der Vereinsmeisterin nicht "Vitrinen-tauglich" genug ist, keine Ahnung??, aber leider nahmen nur unsere Conny und Petra teil und machten die Vereinsmeisterin rein unter sich aus. In Steffi Graf-Manier ging es 6:1, 6:0 für unsere Petra aus und sie darf sich nun Vereinsmeisterin 2011 nennen.

 

Die Herren ab 50 ließen sich nicht lange bitten und traten gleich mit 8 Leuten an. Somit startete die gesonderte Wertung gleich mit Viertelfinalebegegnungen. Jeweils in 2 Sätzen zogen die Gewinner in die Halbfinale ein. In der oberen Hälfte des Tableaus standen sich unser Gerhard und unser Helli gegenüber, und im unteren Bereich setzten sich unser Albert und unser Wolfram durch. Erstgenannte Begegnung ging spielfrei an unseren Gerhard (Grund hierfür nicht bekannt) und im zweiten Aufeinandertreffen war es unser Wolfram, der sich mit 6:3, 6:3 durchsetzen konnte. Im Finale war der etwas jüngere Kontrahent der Sieger und holte sich mit 6:4 und 6:4 den ersten Vereinsmeister Herren ab 50. Gratulation an unseren Gerhard.

 

Der jüngere Schulterschluß zu unseren Herren 50 hatte 11 Spieler zu bieten, welche sich berufen fühlten die Vereinkrone zu tragen. Gruppierungsmathematisch wurden drei 3er-Gruppen gebildet und eine 2er. Die 2er-Gruppe mit Jan und Stefan war in einem Spiel geregelt, was klar mit 6;1, 6:1 an unseren Jan ging. Die drei anderen Gruppen mühten sich ein paar Spiele mehr, standen aber termingerecht vor den Wochenenden – hier waren die Finalespiele angesetzt – auch fest, und so kam es im Halbfinale zu folgenden Begegnungen. Jan gegen Hansi und Volker gegen Peter.

In Partie eins konnte man mal wieder live miterleben, das erst der letzte Punkt gespielt sein muß, bis das Spiel gewonnen ist. Trotz 2er Matchbälle beim Spielstand von 6:2, 5:2 – 40:15 gelang unseren Jan die Sensation gegen unseren Mitfavoriten Hansi nicht und er verlor schlußendlich doch noch mit 6:4, 6:7 und 7:10 im MTB. Die zweite Begegnung lief sehr flott über die Bühne. In fast schon unmenschlicher Bringermanier konnte unser Volker den eigentlich technisch überlegenen Peter an den Rand der Verzweiflung treiben und mit 6:2, 6:1 gewinnen.

Das Finale versprach ein Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlich agierender Spieler, doch leider war die Begegnung etwas vorbelastet. Die Batterien von unserem Hansi wurden am Vortag vom Firmenlauf (6,75km in 28:02 Min!!!) bereits ordentlich belastet und auch unser Volker, der sein Halbfinale davor spielte, konnte nicht aus dem Vollen seines Leistungsvermögens schöpfen –obwohl man das nie wirklich sagen kann.

Wie auch immer, auf den Punkt konzentiert war es unser Volker, der sich doch unerwartet klar mit 6:4, 6:0 durchsetzen konnte. Ich ernenne Ihn hiermit nicht nur zum Vereinsmeister 2011 – Gratulation dafür!!! – sondern auch zum Bringergespenst des Tennisparks Unterschleißheim ….. huiiibuhhhh

 

Alle Ergebnisse zur Vereinsmeisterschaft findet Ihr hier >>>

Links unser Vereinsmeisterin Petra, rechts unsere Conny! Links unser Vereinsmeisterin Petra, rechts unsere Conny!
Wolfram (links) und Gerhard, unser erster Vereinsmeister Ü50 Wolfram (links) und Gerhard, unser erster Vereinsmeister Ü50
Das unschlagbare Bringergespenst und der Runner-up Hansi (rechts) Das unschlagbare Bringergespenst und der Runner-up Hansi (rechts)

"Sommer"fest 2011

Alles perfekt zubereitet! Alles perfekt zubereitet!

25.07.2011/BA - Waren da nicht mal vor einiger Zeit diese Defätisten (Schwarzmaler), die uns immer länger andauernde Sommermonate vorhersagten? Ich will ja nicht unken, aber irgendwie finde ich keine gefühlte Annäherung zu diesen oft wissenschaftlich untermalten Thesen. Saukault ist es - und es ist JULI!!!

 

Wie auch immer, uns hartgesottenen Tennisfreunde lässt auch ein solches Wetter sinnbildlich "kalt" und hindert uns nicht ein nettes Sommerfesterl abzuhalten. Auch wenn es vielleicht 14 Grad waren, so war der Andrang wieder rießig und wir konnten mehr als 40 Tennisfreunde begrüßen. Wie auch letztes Jahr war unser unschlagbares Grillduo vor Ort und verköstigte uns mit üppigen Einweißhäppchen. Salate und sonstige essbare Leckerein wurden in Eigenregie mitgebracht und unsere lieben Wirtsleute hatten den Kühlschrank voll bis zum Henkel.

 

Und nun genug geredet - lasst Bilder regnen:)

Zum Vergrößern, einfach anklicken!

Wenn's regnet, dann regnet's

Viel Geduld mussten die LK-Jäger/innen am Donnerstag beim 2. LK-Turnier im Tennispark Unterschleissheim mitbringen Viel Geduld mussten die LK-Jäger/innen am Donnerstag beim 2. LK-Turnier im Tennispark Unterschleissheim mitbringen

27.06.2011/BA - Die Bauern in unseren Breitengraden äußerten zu Frühlingsbeginn schon große Bedenken hinsichtlich ihrer Ernte. Ab April zeigte sich unenthemmt die Sonne, was im Mai keinen Abbruch tat. Dann wurde es Juni .... und es begann zu regnen!

 

Eigentlich hatten wir uns zum 2. LK-Turnier besseres Wetter gewünscht. Unser erstes Turnier vor zwei Wochen war gesegnet mit Sonne und vielen LK-Jägern, die bestens gelaunt den Filzball in der schnellsten Netzkantenkurve hin und her flogen ließen.

 

Um 9 Uhr war der Tisch wieder von unserem Organisationskomitee gedeckt und die ersten Spieler geladen. Der Himmel zeigte sich grau und grau und in der Ferne formten sich auch sehr dunkle Wolkenfetzen, die sich bedrohlich flott an der Troposphäre entlang schleppten. Und wie es der T.... will, schon goß ein erster Schauer die Rote Erde unserer Plätze voll und die bereits vordehnten Spieler/innen mussten sich etwas in Geduld üben und auf ihren Einsatz warten. Ca. eine halbe Stunde später konnte gestartet werden.

Doch was erst so aussah wie ein sicher geglaubtes Einmalereignis, entpuppte sich bereits am frühen Nachmittag zum "Ohne-Ende-Desaster". Die Spieler/innen der Vormittag-Session konnten ihre Spiele ohne Regen unversehrt durchziehen - die LK-Punktejäger/innen am Nachmittag waren leider Gottes der ungebremsten Willkür von Petrus ausgesetzt. Es regnete .... und es hörte einfach nicht mehr auf!

 

So lag es an unserem Hansi, der als Organisationschef nun die Zügel feste in die Hand nehmen musste, da der Abbruch des Turniers nicht mehr abzuwenden war. Und er tat es. Gruppe für Gruppe wurde verhandelt und nach Zeitfenstern gesucht, um die ausstehenden Spiele auf die kommenden Tage zu verlegen. Ein Aufwand, der viele eMails und Telefonate benötige, aber meisterlich gemanagt wurde und dafür gebührt unserem O-Chef ein Dickes Dankeschön!

 

Alle Spiele wurden im Verlauf der nächsten Tage ausgetragen und so waren von den ursprünglich 52 angemeldeten Spieler/innen ganze 38 im Einsatz (32 Herren und 6 Frauen). Die Bandbreite der LKs hatte zwischen 7 und 23 alles zu bieten. Auch besonders viel zu bieten hatte bei den Männern Sebastian Stoiber vom SC Freimann, der mit 250 Punkten einen ordentlichen Happen LK-Punkte einsammelte. Bei den Frauen war es Felicia Berg vom MTTC Iphitos, die ganze 180 Punkte mitnehmen konnte. Gratulation an die beiden und nochmals ein herzliches Dankeschön an alle anderen Mitstreiter, die leider dem Wetter geschuldet viel Zeit und Geduld mitbringen mussten.

 

Wir würden uns trotz der Regenvorstellung aber wieder sehr freuen Euch auch im August begrüßen zu dürfen, denn es folgt noch ein Dritter Streich. Und eins können wir schon "fast" versprechen: Es wird nicht regnen, nein, wird es nicht!

 

Bis dahin wünscht Euch der Tennispark Unterschleißheim noch viele LK-Punkte, ... ohne dunkle Wolken oder zeitraubenden Regenschauern!



Fast ausgebucht beim ersten LK-Turnier im Tennispark

15.06.2011/BA - Ganze 41 Anmeldungen (34 Männer und 7 Frauen) durfte unser Tennispark bei seinem ersten Leistungsklassen-Turnier am vergangenen Sonntag begrüßen. Unser Ziel von 48 Anmeldungen wurde nur knapp verfehlt – und zugleich als Ansporn für unser 2. Leistungsklassen-Turnier am 23.06 erklärt!

 

Wettertechnisch versprach uns der Tag davor keine guten Aussichten. Doch als hätte man es direkt vom Wettergott bestellt, war der Sonntag dann Petrus sei Dank durchgehend mit Sonne gesegnet und mehr als ein paar Wölckchen waren während der Spiele nicht eingeladen.



Hatten eigentlich immer alles Im Griff - Sportwart Volker (links) und unser Hansi (Chef-Organisator) Hatten eigentlich immer alles Im Griff - Sportwart Volker (links) und unser Hansi (Chef-Organisator)

So zeigte sich dann in aller Herrgottfrüh unser Organisationskomitee mit Hammer, Notebook und Vorfreudegrinsen auf der Anlage, und hübschte eine der verlorenen Parkzellen zum Arbeitsort der Turnierleitung um. Schnell noch ein paar Lautsprecherkabel verlegt, um eine Komplettbeschallung für spielordnende Ansagen zu gewährleisten, und es konnte losgehen. Alle Spieler aus den benachbarten Vereinen (einige reisten auch von etwas weiter an) wurden mit Partnern versehen und durften in 4er-Gruppen um die begehrten LK-Punkte fighten. Die Range der LK-Klassen bewegte sich von 7 – 23 und die Paarungen wurden überwiegend „wertgerecht“ verteilt, so daß jeder Spieler die Möglichkeit hatte gegen einen schlagbaren Gegner zu spielen und Punkte zu schreiben.

Ruckzuck war die Anlage bis auf den letzten Platz belegt und jeder Spieler hatte zwei Matches zu absolvieren. Die Ergebnisse der Spiele wurden direkt von unserer Turnierleitung aufgenommen und wurden parallel dazu auf Tennispark Live (auch jetzt noch einsehbar) gepostet. Mehr Service geht nicht!

 

Alles in allem waren keinerlei Unregelmäßigkeiten zu beklagen und irgendwie konnte ich den Eindruck nicht loswerden, dass den Spielern unser Turnier gefallen hat und wir einige wieder sehen werden. An Lob aus den Spielerreihen hat es nicht gefehlt – auch dafür nochmals herzlichen Dank!

Großen Spaß dabei hatte sicherlich auch Marin Schneider vom TC Amperpark Emmering, der sich ganze 200 Punkte abgeholt hat und damit die größte Punkteausbeute einfahren konnte – klasse Leistung!

Einige andere Protagonisten waren ebenfalls sehr erfolgreich und gewannen beide Spiele … und sogar aus unseren Reihen des Tennisparks Unterschleißheim gab es Zweifachsieger.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt Euch allen die ihr da wart und insbesondere unser Mithelfern – allen voran unserem Hansi, der das Zepter sicher in Händen hielt und immer ein Lächeln anzubieten hatte.

 

In diesem Sinne heißen wir alle LK-Punktejäger auch am 23.06 wieder herzlichst Willkommen. Die Infos zum Turnier findet man hier >>>



Deutschland spielt(e) Tennis

Bild: Deutscher Tennis Bund Bild: Deutscher Tennis Bund

03.05.2011/BA - Am 30.04 war es nun endlich soweit und unser Tennispark hatte im Zuge der deutschlandweiten Aktion des Deutschen Tennis Bundes seine Pforten geöffnet und unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis" ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

 

Über alle Sandplätze des Tennisparks hinweg spannte sich ein Spielareal mit den unterschiedlichsten Aufgaben und sorgte dafür, dass jedes Tennisherz auf seine Kosten kam. So war neben einem gut besuchten Schleiferlturnier auch ein Platz mit unserer neuen Ballmaschine reserviert, die im Zeitfenster der Veranstaltung pausenlos im Einsatz war.
Direkt am Nebenplatz wurden Aufschlaggeschwindigkeiten gemessen und einmal blitzte das Diplay sogar mit 160km/h auf, nur leider
landete der Ball im Netz. Der schnellste, "zählbare" Aufschlag wurde mit 149km/h gemessen.

Direkt vor der Anlage zeigten zwei nett drapierte Pavillons einen Flohmarkt, der bestückt mit vielen Sportartikeln rund um den Tennissport eine kleine, aber sehr einladende, Einkaufspassage bildete. Dank unserer Conny, die bereits in den Jahren davor diesen Dienst mit Ihrem Verkaufs- und Organisationstalent anbot, wurden knapp 200 Euro eingenommen, die dem Kinder- und Jugendbereich nun zu Gute kommen. Herzlichen Dank dafür!

Aber auch unsere Kleinen waren tüchtig und durften ihr Talent unserem Cheftrainer Norbert zeigen, der sich liebevoll um die Jungs und Mädels kümmerte und ihnen die ersten Schritte des Tennissports beibrachte. Überrascht waren viele Eltern, dass auch im Tennissport bereits mit Kindern ab 4 bzw. 5 Jahren trainiert wird. Hier steht aber nicht das Tennisspielen sondern vielmehr die Ballgewöhnung und allgemeine Koordination im Vordergrund. Natürlich werden für verschiedene Übungen

auch Tennisschläger verwendet. Wichtig ist, das  alle eingesetzten Hilfen kindgerecht für jedes Alter angepasst zur Verfügung stehen. Einen weiteren Anreiz für die Kinder bietet das Programm "Talentinos", welches im Dezember beim Tennispark eingeführt wurde. 

Sportwart Volker Sportwart Volker

Alles in allem war der Tag ein wirklicher Erfolg, da viele neue Gesichter und insbesondere Eltern mit Ihren Kindern zu Besuch waren. Auch unser Vorstand Thomas Elsner bilanzierte den Tag mit einem Honiglächeln und meinte: "Einige neue Mitglieder konnten direkt gewonnen werden und weitere werden sich nach ein paar Spielstunden höchstwahrscheinlich auch für eine Mitgliedschaft in unserem Tennispark begeistern lassen. Unser Aktionsangebote (10er Karte und Einsteigerkonditionen) fanden ebenfalls regen Anklang und wurden genutzt. Ich kann nur ein großes Dankeschön an alle Besucher aussprechen und freue mich Sie in kürze wieder auf unserer Anlage begrüßen zu dürfen!"

 

Abschließend noch die Pressemeldung vom Deutschen Tennis Bund. Hier klicken>>

Die zwölf Braven am Rosenhafen

27.04.2011/BA - Jedes Jahr wieder, immer dann wenn der Frühling sein weißes Fliederkleid anzieht, drängelt es einige tennishungrige Leistungsklässler gen Süden um seinen über die Winterszeit angeformten Weißbierspoiler wieder wegzuschwitzen. Man will sich in Schuß bringen, um den so stolz proklamierten Kampfansagen, welche bei der ein oder anderen Feier so offenkundig herausgeschmettert wurden, einen in der kommenden Saison realitätsnahen Augenblick zu schenken. Ja, wir träumen immer noch vom Aufstieg ….

 

Letztes Jahr hieß der Zielort der sportlichen Ertüchtigung noch Porec. Dieses Mal soll es eine „Glanz- und Glimmeretage“ höher gehen und man entschied sich für einen wunderschönen Kurort an der slowenischen Adriaküste, Portoroz.

Ach ja, um der Überschrift einen Zusammenhang zu geben sei an dieser Stelle das Wort Portoroz in seine Bedeutungen seziert. Der Begriff Porto steht für Hafen und aus roz (von roza = Blume) wird gerne aus dem alten Deutsch der Rosenhafen gebildet.

Warum es gerade Portoroz wurde läßt sich auch schnell erklären. Unser Trainerin Tanja Cerne, eine ehemalige WTA-Profispielerin, war der Ursprung aller Begeisterung und zudem höchst entzückt in ihrer einstigen Heimat, wo auch Sie das Tennisspielen bis nah an die Perfektion erlente, eine Trainingseinheit abhalten zu dürfen.

 

 

 

Tanja Cerne, ehemalige WTA-Tennisprofispielerin, hatte richtig viel Spaß am Training und ließ uns Jungs auch mal ein wenig mehr laufen. Am besten gefiel mir Ihre Ansprache: "So Profis, .... :)

 

Damit war das Line-up bestellt und es ging mit 13 Personen (inkl. Trainerin und dem Nintendohelden Moritz (Sohn vom Vorstand) - sprang kurzfristig für unseren Volker ein, der ….. neee, ich sag jetzt lieber nichts - Richtung Portoroz. Mit an Board waren: Thomas (Vorstand), Tanja (unsere Trainerin), Steve (Pressefutzi), Moritz (Sohn vom Thomas), Peter (Neu im Team 40), Jürgen (verletzt, darf aber nicht fehlen), Werner (ohne Achter-Eisen angereist), Hansi, Lukas, Alejandro, Christian (deutlich unter 40), Dietmar (unser Jüngster), Otto (hatte dieses Mal Mitleid mit dem Bus) und Volker …. ach neee, der war ja gar nicht dabei, weil er …… darf ich doch nicht sagen J.

 

Dieses Mal reichte die Räumlichkeit des Mannschaftsbusses der Lohhofer Volleyballer nicht ganz aus und unser Vorstand, der liebe Thomas, erklärte sich bereit mit seinem eigenen Wagen nach Slowenien zu fahren.

In knapp 6 Stunden sind die ca. 550km zu bewältigen und auch unser Mini-Convoy brauchte dank bester Verkehrsbedingungen nicht länger. Unten angekommen erwartete uns eine 3-Sterne Residenz (Hotel Lucija), die den uns vertrauten babyfarbenen Porec-Schlafbuden dann doch eine Note mehr Wohnqualität überragten. 12 Leute unterschiedlichster Schlafakustik zu verstauen ist aus der Erfahrung heraus oft kein leichtes Unterfangen, doch ist es uns dieses Mal gelungen hier harmonische Grüppchen zu bilden und es waren über den gesamten Aufenthalt keine „lilafarbenen Hitzfelder“ unter den Augenhöhlen zu sehen, welche auf bemitleidenswerten Schlaf hindeuteten

Trotz dessen, das man bereits um 4 Uhr aufgestanden ist und knapp 6 Stunden im Bus/Auto verbracht hatte, absolvierten wir gleich noch eine erste Trainingseinheit. Schließlich war man hier um sich fit zu machen, ergo eine leistungsfähige Grundlage für eine herausragende Saison zu legen. So ging es gleich um 17Uhr am Anreisetag zu Werke und es wurden kräftig Bälle gekloppt.

 

Das Abendprogramm war immer eine Mischung aus „Aulabierchen“ und „Umsecklokal“. Unter Erstgenannten kann man sich einen in seichtfarben angepinselten Vorraum mit Schneebild TFT vorstellen, der bestückt mit einer Bar und ein paar Stühlen eine Gelegenheit zum Zusammensitzen anbot. Dabei unterstrich das Hotel deutlich die 3 Sterne, denn das große Bier (waren’s 0,5 Liter?) kostete stolze 3,60 Euro und die Bedienung war ungefähr so freundlich wie 3 Tage Bauchschmerzen ohne Stuhlgang. Unser Werner konnte davon ein Lied singen, den ihn drehte entweder das Essen, das Bier oder die freundliche Getränkeoma den Magen so was von um, dass er sich 2 Tage vom Training verabschieden mußte und Bettruhe bevorzugte.

Wenn uns das Abendprogramm nach draußen trieb, dann empfing uns eine Strandpromenade die erst kürzlich salonfähig aufgehübscht wurde und zudem neben einiger wirklich sehr geschmackvoll eingerichteter Bars und Lokale auch wunderschön illuminiert war. Ein Augenschmaus für Abendluftflanierer.

In den Abendstunden gingen die Lichter an und man fühlte sich wie von einem Hauch Cote d'Azur umgeben. Die Anlagen, insbesondere die Laufwege am Strand, sind sehr stilvoll beleuchtet. Aber auch die Lokale und Restaurants vor Ort laden ein zum nächtlichen Umtrunk.

Der Eingangsbereich von Casino Portoroz Der Eingangsbereich von Casino Portoroz

 

Einmal zog es einige von uns, die dem after Tennis Aulabierchen widerstehen konnten, ins hiesige Casino. Von Außen betrachtet ein sehr verheißungsvoller Anblick, die Innenansicht zeigte aber ein anderes Bild. Weit verbreitete Personenleere säumte die vielen Drückkisten und selbst im nobel anmutenden Roulette-Eck (2 Tische) waren nur eine handvoll „leicht elegant“ gekleideter Leute zu finden. Etwas befremdlich waren aber diese Damen, die zumeist etwas unförmig mit Quetschbusenoptik nach Spielern suchten, die ihr Geld in keine Schlitze werfen wollten. Wie auch immer, nach etwas mehr als einer Stunde war keine mehr von uns zu sehen.

 

In den nächsten Tagen ging es wieder beherzt zu Sache und es wurde weiter fleissig trainiert. Das Training dauerte immer 2 Stunden und irgendwie war verglichen mit letztem Jahr das Freispielen nicht mehr so en vogue. Ob es nun am durchweg ungewohnt warmen Klima oder an der Intensität des Trainings lag, wage ich nicht zu vermuten – ich würde es aber auf das Training schieben.

Nichtsdestotrotz war einiges Randklopfen zu hören und ob nun Alejandro über 3 Sätze den Steve wegkämpfte oder Pete mit Lukas Katz und Maus spielte, unsere Youngguns haben die Taktzahl angegeben und waren  - ohne hier Maß anzulegen -  sehr fleißig die kurzfristig verfügbaren Freistunden zu nutzen. Das in der Hitze der Schlacht auch mal ein Tennisschläger die Handflächen verlies, war fast zu vermuten, wurde aber gnadenlos geahndet und mit 2 Euro bestraft. Insgesamt kamen dabei fast 20 Euro zustande, welche bereits der Kinder-und Jugendkasse des Vereins zu zugute kamen. Besser kann man das Geld nicht anlegen :).

Die Kata (Spitzname), die dem Hansi heftig zusetzte und keinen Ball verloren gab Die Kata (Spitzname), die dem Hansi heftig zusetzte und keinen Ball verloren gab

 

Einer, unser Hansi, war gleich so fleißig, dass er sich vom Nachbarsplatz ne ehemalige LK2-Biene anlächelte und in einer kurzfrequentierten Vorhandsession die Filzkugeln bewußtlos prügelte. Tennis auf einstelligem LK-Niveau: jawoll!

 

Wenig „Jawoll“ war das letzte Training für unseren Thomas, der leider inmitten seiner höchsten Leitungsabgabe unglücklich mit Fuß umknickte und sich das Sprunggelenk stark verletzte. Hoffentlich keine Horrordiagnose die einen Saisonstart am 07.05 zu Nichte machen würde. Gute Besserung an der Stelle!

Puhhh, was die sich alle für einen Streß machen :) Puhhh, was die sich alle für einen Streß machen :)

 

Aber was war eigentlich mit unserem Jürgen, der ja leider beim Hallenfußball den Minutengott spielen mußte, sich das Knie verdrehte und nicht mittrainieren konnte.

 

Wortgirlanden beiseite, laßt Bilder sprechen:

Sicherheit hat Vorfahrt! Sicherheit hat Vorfahrt!

 

So verstrich diese Woche samt herrlichem 21, 22 Grad Hochzeitswetter im gelebten Arbeitstempo und forderte von jedem mehr als 15 Stunden Tennis ab. Unsere Trainerin Tanja zeigte sich von der Gesamtleistung der Truppe mehr als zufrieden und selbst unser Dietmar, der uns erfahrungstechnisch weit überlegen ist, machte auch neben den Platz die beste Figur – er sollte Dressman werden.

Noch ein Abschlußfrühstück einverleibt, die Koffer final gepackt und schon ging es wieder Richtung Heimat – „Du Thomas, ich pack noch ein die Kralle, bevor ich mich anschnalle J“.

Mixed-Turnier 2010

15.09.2010/BA - Kennen Sie den: Was ist grün und wird auf Knopfdruck rot? Richtig, ein Frosch im Mixer. Nicht gerade ein Schenkelklopfer und eher etwas makaber. Dieser wiederum war mir unbekannt: Was ist grün und bleibt auf Knopfdruck grün? Ein Frosch der um sein Leben rennt!

Ehrlich gesagt verstehe ich den Witz eigentlich gar nicht, aber ich weiß was es bedeutet um sein Leben zu rennen – ohne Knopfdruck. Da reicht mir eine gutgeschwungene Vorhand aus der gegnerischen Hälfte, direkt in die Ecke, und schon renne ich wie von ne Tarantel gejagt – wenn auch nicht immer mit Erfolg.

 

Am vergangenen Wochenende war ich aber nicht allein, beim Rennen. Ganze 10 Paare haben sich zusammengemischt und das diesjährige Mixed-Turnier bestritten. Mannlein mit Weiblein schweißten sich zur Einheit zusammen, um sich gegen das gesamte Feld zu behaupten. Es wurden 2 Gruppen a 5 Teams ausgelost und als Patron stand unser Otto zur Verfügung, der in akribischster Tabellenphysik die „Wer-gegen-Wen-Matrix auf das Flipchart bügelte. Ein zeitliches Raster stand ebenfalls fest, denn es wurde jede Partie in der Vorrunde mit 30 Minuten Spielzeit gesegnet - und von Otto’s Eieruhr sekundengenau gestoppt.

 

 

Hatte wie immer alles in Griff und dank bester Vorbereitung einen geschmeidigen und sicherlich für alle tüchtigen Modus erarbeitet, unser Otto!

Jedes Team hatte 4 Partien zu bestreiten und der Gesamtsieger der jeweiligen Gruppe durfte in einem Halbfinale gegen den Zweiten der anderen Gruppe ran. Aber auch die restlichen Platzierungen wurden ausgespielt, so daß ein jeder mindestens 5 Spiele a 30 Minuten zu schultern hatte. Angesichts des spätsommerlichen Wetters ein Hochgenuß, denn das Azurblau am Himmel stammte aus der Goldschatulle von Petrus. Zu den Ergebnissen:

 

In der Gruppe A konnte sich auf Platz 1 das Team Theresa und Tom durchsetzen, die alle 4 Vorrundenspiele gewannen. Zweiter wurde Iris und Lukas, die dank einer besseren Spieldifferenz das Paar Siggi und Angelika nur knapp auf den 3. Platz verwiesen.

In der Gruppe B durften sich Daniela und Herbert über den ersten Platz freuen. Auch hier trennte nur ein gewonnenes Spiel mehr den Zweitplatzierten, der mit Tahnee und Patrick das Nachsehen hatte. Die Tabelle nach der Vorrunde mit allen weiteren Platzierungen:

 

Gruppe A

 

1. Therea/Tom - 4 Siege; 25:8 Spiele

2. Iris/Lukas -  2 Siege; 18:17 Spiele

3. Angelika/Siggi - 2 Siege; 15:16 Spiele

4. Petra/Otto - 1 Sieg; 15:19 Spiele

5. Conny/Peter - 1 Sieg; 12:27 Spiele

 

Gruppe B

 

1. Daniela/Herbert - 3 Siege; 19:17 Spiele

2. Tahnee/Patrick - 3 Siege; 18:17 Spiele

3. Ingrid/Stefan - 2 Siege; 22:17 Spiele

4. Christa/Wolfram - 2 Siege; 16:19 Spiele

5. Gerda/Detlef - 2 Siege; 15:20 Spiele

Das schönste Blau was uns Petrus zum Mixed-Turnier 2010 schenken konnte ;) Das schönste Blau was uns Petrus zum Mixed-Turnier 2010 schenken konnte ;)

Weiter ging es mit den Platzierungsspiele, die aus den jeweiligen Gruppengegenüber ermittelten (es wurde nur ein Satz gespielt).

Die Ergebnisse:

 

Spiel um Platz 9 und 10: Gerda/Detlef - Conny/Peter - 6:7

 

Spiel um Platz 7 und 8: Christa/Wolfram - Petra/Otto - 2:6

 

Spiel um Platz 5 und 6: Ingrid/Stefan - Angelika/Siggi - 3:6

 

Die Halbfinale:

 

Theresa/Tom - Tahnee/Patrick - 3:6

Daniela/Herbert - Iris/Lukas - 1:10

 

 

 

 

 

Unser erstes Halbfinale: Links, Patrick und Tahnee, rechts, Tom und Theresa.

 

 

 

Im zweiten Halbfinale standen sich links, Iris und Lukas und rechts, Daniela und Herbert gegenüber.

Als Sieger aus Partie 1 gingen Tahnee und Patrick hervor, die ihr Spiel mit 6:3 gewinnen konnten. Das zweite Halbfinale bescherte den Vorrundenersten Daniela und Herbert das Aus, die mit 1:10 heftig unter die Räder kamen.

 

Damit war das Finale und das Spiel um den 3. Platz besiegelt.

 

 

 

Unsere Finalistinnen vom Mixed-Turnier 2010: Rechts: Lukas und Iris. Links: Tahnee und Patrick. Das Spiel um den 3.Platz fiel der Neugier zum Opfer dem Finale beizuwohnen :)

Das Finale war geboren und besser hätte man es gar nicht mixen können. Auf der einen Seite unsere beiden Strehlehnen, die sich nicht nur die gleichen Eltern teilen, sondern auch im Outfit ein unverkennbares Miteinander abgaben. Und auf der anderen Seite ein völliger neuer Cocktail, der in dieser Mischung noch nie zu sehen war - trotzdem richtig "reinhaute".

Eine volle Distanz - nach ca. 3 Stunden Vorrunden/Halbfinale-Geplänkel eigentlich fast unmenschlich - wurde Ihnen im Finale alles abverlangt. Und wider erwartend ging es hin und her und das Match wollte einfach nicht in 2 Sätzen zu Ende gehen. Satz 1 noch klar mit 6:1 gewonnen lies einen klaren Sieger vermuten, doch daraus wurde nichts. Die Strehlehnen erkämpften sich Satz 2 mit 6:3 und so war das Barometer wieder im Lot. Der MTB musste wieder mal die Entscheidung herbeiführen. Punkt für Punkt schleppte es sich Richtung 10 Punkte und am Schluß stand 8 auf der einen und die volle Punktzahl auf der anderen Seite. Herzlichen Glückwunsch Tahnee und Patrick zum Mixed-Turnier-Sieg 2010. Aber auch einen großen Applaus an unsere Runner up, Iris und Lukas.

 

 

Und weitere Bilder gibt es in unserer Fotogalerie, hier entlang>>>

Tom gegen Jerry

 

12.09.2010/BA - 1976, in dem Jahr wo Björn Borg seinen ersten von fünf nacheinander folgenden Wimbledon-Siege feierte, flimmerte das erste mal eine Zeichentrickserie im ZDF über die Fernsehröhre, die nach kurzer Zeit ein jeder kannte: Tom und Jerry. In den Hauptrollen eine Maus und ein Kater. Die Maus, die häuslich untergebracht bei einer afroamerikanischen Haushälterin mit dem Namen Mammy Two-Shoes sich im täglichen Dasein mit einem Kater rumschlagen musste. Im Zentrum der Handlungen stand dabei der frechgesinnte Schabernack der Maus, der den Kater oft bis auf die Palme trieb und ihn mehr Beulen und Blessuren verpasste als ihm lieb war. Oft verhält sich ein solches Szenarium im wahren Leben auch so. Der vermeintlich Kleinere ärgert den Größeren, und kauft ihm dabei den Schneid ab.

 

Am vergangenen Sonntag waren die Zutaten für ein solches Schauspiel ebenfalls gegeben. Unser Erste Herrenmannschaft  - nach dem Sieg gegen die Herren 40 mit ausreichend Selbstverstrauen ausgestattet – forderten unsere Erste Damenmannschaft zum Schaukampf. Auf dem ersten Blick Herren gegen Damen - und schnell gedanklich verknüpft mit biologischen Vorurteilen. „Herrentennis ist doch viel schneller, dynamischer, da können Frauen doch gar nicht mithalten“ - denkste!

Unsere Mädels haben dieses Jahr bereits ein erstklassiges  Leistungsabzeichen abgegeben und mit ihrem Aufstieg in die Bezirksklasse 1 bewiesen, daß im direkten Vergleich kein unbeschwertes Zuckerwatteressen vonstatten gehen wird. Da ist Action angesagt, würde Arni sagen - und schon beim Head-to-Head-Foto war unausweichlich zu erkennen, was da auf die Jungs zukommen wird.

 

V.l.n.r: Birgit, Alejandro, Iris, Patrick, Corinna, Lukas, Tahnee, Hansi, Dani, Christian, Theresa, Alex V.l.n.r: Birgit, Alejandro, Iris, Patrick, Corinna, Lukas, Tahnee, Hansi, Dani, Christian, Theresa, Alex

 

Unser Lieblingszuschauer der sich immer um das Wetter kümmert, Petrus, ist bekanntlich bei solchen Aufeinandertreffen einer der größten Fans und schob erst die Wolken beiseite. Mutter Sonne zeigte sein herzlichstes Lachen und verkleidete das horizontale Blau nur zaghaft mit ein paar Federwölkchen. Licht an, Ball raus!

 

Die Einzel 1,2 und 6 begannen den Geschlechterkampf und so mußte unsere Birgit gegen den Hansi ran, die Iris bekam es mit Patrick zu tun und Corinna hatte den eher Wenigspieler Alex als Gegner. Vorhandtechnisch aus dem gleichen Holz geschnitzt, leider aber läuferisch stark gehandicapt, war es unsere Birgit, die trotz reger Bemühungen unserem jungen Hansiat unterlegen war und das erste Spiel mit 6:1 und 6:1 abschenken mußte. Einen Paukenschlag hingegen setzte dann unsere Iris, wer sonst, die mit 7:5 und 6:4 die gesetzte 1, den Patrick, schlug, und wieder mal eindrucksvoll bewies, daß die Jungs mit Stemmeisen in der Hand ihr auch keine Angst einjagen. Klasse unterwegs war auch unsere Corinna, die den schnell noch eingeflogenen Alex im MTB mit 9:11 niederkämpfte und dabei über die volle Distanz gehen mußte (4:6, 6:3). Horch, horch: 2:1, für die Mädels!

Weiter ging es mit Lukas gegen Dani, die gedanklich vielleicht schon in der neuen Heimat angekommen ist (verläßt uns leider Richtung Haimhausen) und Ihr Spiel mit 3:6 und 0:6 klar abgeben mußte. 2:2. Alejandro, dessen Laufgene unserem Volker sehr ähneln müssen, ließ sich von Tahnee’s Spiel nicht beeindrucken uns siegte klar mit 6:1, 6:1. Und betrachtet über die Einzel machte dann zuallerletzt auch unsere Theresa keine gute Figur gegen unseren Christian, der mit 6:2 und 7:6 als Sieger hervorging. Irgendwie wollte Tom mit Jerry nicht spielen … oder mit sich spielen lassen. Nach den Einzeln hieß es 2:4 für die Jungs. Es folgten die Doppel, und damit auch die Hoffnung der Mädels den Rückstand zu drehen. 

 

Doch leider wollte sich die Hoffnung nicht so wirklich in tolle Ergebnisse umlenken lassen und den Rückstand der Mädels wegradieren. Neee, es kam noch eine Portion schlimmer. Die Jungs hatten nun Benzin im Blut und machten bei den Doppeln kurzen Prozeß. Iris und Dani verloren klar mit 1:6 und 1:6 gegen Patrick und Alejandro. Birgit und Theresa machten es gegen Hansi und Lukas zwar noch ne Spur besser und holten ein Spiel mehr. Am 2:6 Rückstand und der damit unumkehrbaren Niederlage war aber nicht mehr zu rütteln. Ein bisschen Kosmetik lieferten dafür zu allerletzt noch Corinna und Tahnee. Sie gewannen in zwei Sätzen gegen Christian und Alex. Endstand 3:6 ... oder 6:3 - wie man es sehen will.

 

Aber was kümmert uns das Ergebnis. Die Jungs und Mädels hatten richtig Spaß und eine klasse Idee in die Tat umgesetzt. Zum Schluß gab's wieder lecker Essen aus Manu's Küche und ich glaube gehört zu haben, dass hier eines Tages eine Revanche folgen wird.

 

.... und wer lieber Jerry gewinnen sehen will, der sollte sich das Video ansehen.

King Kong gegen Gozilla

 

24.08.2010/BA - In den 80gern wurde nicht nur gute Musik gespielt, nein, es war auch die Hochzeit von Denver-/ und Dallas-Fetischismus. Serienhelden wie J.R. und Cliff Barnes, die samt ihrer Flimmerschönheiten Pamela und Lucie die Programmagenda der frischgebackenen Privatsender beherrschten, sorgten für hochexplosiven Gesprächsstoff in Deutschlands Wohnzimmer. Ein Aufreger jagte den anderen. Jede Serie übertraf sich mit ihrer nächsten und trug fortlaufend Sorge den Zuschauer mit Herzrasen in ihren Ohrenbackensessel zu fesseln. Es folgte: Conen der Barbar, Rocky Balboa, John Rambo, stählerne, muskelbepackte Männer setzten dem überbordendem Fernsehhochgenuß noch eins drauf und es wurden epochale Stil-Ikonen geboren. Typen, die ganz oben waren und von keinem Superlativ mehr übertroffen werden konnten. Halt - da war doch was! Etwas in seiner Form, Physik und Dimension unfaßbar gewaltiges, beispielloses, monumentales, ließ uns das Blut in den Adern erfrieren. Es war der Zweikampf des Jahres, besser noch als Ali gegen Foreman - es war der Olymp der Besten: Es war KING KONG gegen GOZILLA!!

 

Heute nur noch auf DVD erhältlich und irgendwie kennen alle den Klassiker, wenige nur haben ihn aber wirklich gesehen. Deshalb war es an der Zeit ihn endlich wieder aufleben zu lassen. Gesagt, getan: Herren 40 gegen die Erste Herrenmannschaft - besser hätte man die Dramaturgie nicht schreiben können. ... die Schnappatmung dürfte gleich wieder aufhören ;)

 

Im Vorfeld knisterte es schon. Immer wieder gab es diese Spitzen von beiden Seiten, wer denn nun der Platzhirsch im Lager sei. OK, eher der Zweitbüffel, da die 30ger ja sicherlich im Klassenkampf den Ton angeben würden. Nichtsdestotrotz war hier ne Rechnung zu begleichen und am vergangenen Sonntag war es dann auch schon geschehen: Es war Judgement Day.

 

Gespielt wurde im altbekannten Modus der Medenrunde: 6 Einzel und 3 Doppel. Nach dem „heimlichen Aufstellen“ der Mannschaften waren die ersten 3 Begegnungen geboren. Trotz der gefühlten 40 Grad – die Sonne hatte kein Erbarmen und strahlte runter wie ne Microwelle auf ne Bockwurscht – knisterte die Luft vor Spannung. Da mal ein Schrei, da ein fliegender Schläger – das gesamte Repertoire an Emotionen war zum Schaulaufen gekommen. Leider lief kein Video mit – man hätte Youtube neue Klickerfolge beschert. Auch die zweite Charge der Einzel ließ nichts an Spannung vermissen und nach einigen Stunden Hitzeschlacht war dann ein erstes Resultat zu vermelden: 4:2 – Unbekümmertheit vor Alter!

 

Werner : Patrick 6:7 4:6

Thomas : Christian 3:6 1:6

Jürgen : Hansi 2:6 4:6

Steve : Alejandro 5:7 2:6

Jan : Christian S. 6:3 6:2

Herbert : Lukas 6:1 6:4

 

Die Jungs hatten es einfach ne Spur besser krachen lassen und den Alten – sei es mit mehr Laufarbeit oder dem Touch mehr Clevernis – einen ersten Knock-out verpaßt. Hinfallen, kein Thema: Hauptsache wieder aufstehen – das war das Motto vor den anstehenden Doppel der Herren 40. Unser Mischmeister Otto der Herren 40 war wieder gefragt, der leider auf die ersten Wehklagen der 40ger Rücksicht nehmen mußte und mit Werner und Jan auf zwei dicke Konstanten verzichten mußte. Die Jungs hingegen waren unbeschadet über die Einzel geflogen. Das Otto-Otto-Tandem mußte letztendlich herhalten und somit der Teamchef himself, der mit unserem Otto von den 55ger Herren einen adäquaten Ersatz eingekauft hatte.

 

So wurde nach einer Pause wieder zum Schuhwerk gegriffen und es flogen nochmals die Kugeln zwischen Platz 8 und 1 umher, bis die Begegnungen in den späten Nachmittagstunden sein Ende fanden. Otto und Jürgen der Herren 40 – beide waren in der Konstellation wahrscheinlich noch nie auf der Anlage so zu finden – machten den Anfang der Aufholjagd und gewannen mit 6:0, 4:6 und 10:6 im MTB. Doch dann war es schon gegessen mit Aufholen, denn Patrick und Christian hatten keine große Lust darauf und schoben der gewachsenen Hoffnung der Herren 40 einen Riegel vor. Sie gewannen ihr Doppel gegen Thomas und Otto mit 7:6, 6:3. So war die letzte Begegnung leider nur noch Kosmetik - die aber zur Freude der Herren 40, die mit 5:7, 7:5 und 10:5 gewann. Im MTB durfte nicht nur der gelbe Planet der Fluchorgien von unserem Hansi lauschen, sondern auch die restlichen Kampfhähne, die sich mit roten Backen bestrahlt bereits in Gewinner- oder Verliererstimmung den Elektrolyt-Getränken widmeten. 5:4 hat der modernere der beiden Giganten, King Kong, den in die Jahre gekommenen Gozilla in die Knie gezwungen. Die Jungs haben es den Alten wieder gezeigt und verdient gewonnen … wenn auch nur knapp.

 

Wie auch immer, in Retourkutschen-Laberniveau saß man anschließend feierlich zusammen, leerte ein Faß Weißbier (oder es leerte sich vorab mal etwas selbst – Nein, ich sag jetzt nichts, Otto ;) und trug dazu bei, daß diese Aktion einfach einen rießen Spaß gemacht hat. Jungs, das war ein Klasse Einfall!

 

…. to be continued!

 

Unser Damen beim Vereinsmeisterschafts-Quartett

 

23.08.2010/BA - Die Herren haben es bereits hinter sich gebracht und vor 3 Wochen mit unserem Sportwart Volker den Vereinsmeister 2010 gekrönt. Unsere Damen, die eigentlich zeitgleich spielen sollten, hatten den Termin wegen Verfügbarkeitssorgen verschoben und sich deshalb am vergangenen Wochenende zu den Finalspielen getroffen.

Der Modus sah vor, daß die ersten 4 Damen in der Rangliste die Königin des Vereins über ein Halbfinale sowie ein Finale ermitteln sollte. Iris, Theresa, Petra und Birgit hießen die 4 Glücklichen, wobei Theresa leider keine Zeit hatte und somit unsere Ingrid nachrückte.

Die Finalistinnen der Damen-Vereinsmeisterschaften 2010. V.l.n.r: Birgit, Ingrid, Iris und Petra Die Finalistinnen der Damen-Vereinsmeisterschaften 2010. V.l.n.r: Birgit, Ingrid, Iris und Petra

 

Bei hochsommerlichen 25 Grad (in der früh gemessen) starteten die Halbfinale bereits um 10Uhr. Insbesondere für unsere Iris, deren Wecker nur zweistellige Uhrzeitziffern beinhaltet (ab 10Uhr eben), war der morgendliche Aufgalopp ein Hochleistungsakt. Zudem mußte unsere Vorjahressiegerin gleich gegen unsere Ingrid ran, die mit Platz 5 als Nachrückerin feststand und diesen dank einiger hartumkämpfter Ranglistenduelle erarbeitet hatte und für Ihr Kämpferherz bekannt ist. Gut, das Ergebnis von 1:6 und 1:6 mag unverschämt klar aussehen, aber selbst unsere Ingrid war als Underdog mit dem Ergebnis zufrieden, da sie es wieder schaffte sich ein Stückchen näher an die Titelfavoritin heranzuarbeiten.

Ein siegessicheres Lächeln punktet immer! Ein siegessicheres Lächeln punktet immer!

 

 

 

Ingrid und Iris beim ersten der beiden Halfinale auf Platz 8. Es dauerte nur 2 Sätze, hat aber beiden rießig Spaß gemacht!

 

In Halbfinale 2 ging es etwas knapper zur Sache. Unsere Petra, die bei den 40ger Damen mit 345 Punkten in der aufgelaufenen Saison der Medenrunde eine felsenfeste Stütze war, traf auf unsere Birgit, die überwiegend der Ersten Damenmannschaft bestand und das mit einer Quote, die seinesgleichen sucht. 8:2 Siege, und schlappe 480 Punkte in der Saison erarbeitet. Das kann sich sehen lassen!

Und wie es die Vorzeichen beschrieben hatte, genauso ging es auf dem Platz zu Sache. Ein Hin und Her über 2 kräftezerrende Sätze, und selbst die reichten nicht - es mußte ein Match-Tie-Break (MTB) her. Birgit holte sich Satz 1 mit 6:4, mußte den Zweiten aber mit 2:6 abgeben. Der MTP – hierbei wird bis 10 mit 2 Punkten Differenz gespielt – untermauerte dann nochmals das wirklich enge Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz einer sehenswerten Aufholjagd nach 1:5 Rückstand schaffte es unsere Petra dann schlußendlich doch nicht unsere Birgit zu überholen und verlor denkbar knapp mit 10:12.

Birgit und Petra - in bester Laune bei besten Bedingungen! Birgit und Petra - in bester Laune bei besten Bedingungen!

 

 

 

Forderten sich bei glühender Hitze bis zum Match-Tie-Break und hatten selbst danach noch ein strahlendes Lächeln zu bieten: Birgit und Petra

 

Finale und Halbfinale standen fest. Eigentlich war nur ein Finale vorgesehen, aber warum nicht auch Platz 3 und 4 ausspielen, schließlich ist man da um Tennis zu zelebrieren und nachdem sich auf beiden Sitztribünen nun auch immer mehr Zuschauer eingefunden hatten, war ein Grund mehr gewonnen auf beiden Plätzen Sand ins Schuhprofil zu laufen.

 

So war es dann auch geschehen und Petra und Ingrid trafen zum Spiel um die weiteren Platzierungen auf Platz 8. In Zahlen kurz gehalten ging auch die Partie recht flott über die Bühne und endete mit 6:2 und 6:0 für unsere Petra, die damit Platz 3 im Gesamtturnier belegte. Für unsere Ingrid war leider kein Platz mehr auf dem Treppchen vorgesehen. Sie landete auf den 4. Platz – die Leistungslinie zeigt aber weiterhin gen Himmel.

 

Im Finale (fand auf dem Centercourt 1 statt) waren Iris und Birgit die Arena-Heldinnen.

Unsere Birgit hatte bereits ein kräfteraubendes MTB-Spiel gegen unsere Petra in den Beinen und war wahrscheinlich deshalb auch zweite Siegerin. Neee, wir wollen ehrlich bleiben! Gegen unsere Iris ist derzeit wenig zu holen, denn selbst unsere Herren 40 haben bereits Erfahrungen sammeln dürfen wie es ist, wenn die Gegenüber mit ihrer Vorhandpeitsche unheimlich langezoooogene Ballabdrücke ins Rot prügelt, daß selbst die 6 nötigen Kameras vom Hawk-Eye nochmals nen Videobeweis anfordern würden. Ach ja, das Spiel endete 6:2, 6:3 für die Vorjahressiegerin, und Birgit hat sich trotz der Marathonleistung im Halbfinale glänzend verkauft. Herzlichen Glückwunsch, Iris und Birgit!

So sehen Sieger aus! Runner-up Birgit und unsere Vereinsmeisterin 2010 Iris. So sehen Sieger aus! Runner-up Birgit und unsere Vereinsmeisterin 2010 Iris.

Richtig was los beim Doppelturnier 2010

17.08.2010/BA - Eigentlich sah die Agenda vor bereits um 10Uhr das diesjährige Doppelturnier zu starten. Doch wieder Mal ist es Petrus gelungen seine Launenhaftigkeit übers Land - insbesondere der nördlichen Region Münchens -  zu schütten, und so ließ er es am Sonntag Vormittag noch regnen. Man kann nur vermuten ob unsere Sportwart Volker einen direkten Draht zum Wetterchef hoch hat, aber nahe einem Wunder hörte es bereits einige Zeit später auf und so konnten wir "Petrus sei es gesegnet" doch noch um 12Uhr mit dem Turnier beginnen.

Die Vorfreude auf das Turnier muss bei jedem Teilnehmer extrem groß gewesen sein, denn niemand ließ sich trotz Verlegung des Zeitpunktes lange suchen und so erschienen sage und schreibe 18 Teams (8 Frauen-, 10 Männerpaare) um kurz vor 12Uhr auf der Anlage des Tennispark Unterschleißheim. Sehr erfreulich dabei: Es waren nicht nur unsere gern gesehenen Mitglieder dabei, sondern auch Gästespieler und Mitglieder des Muttervereines SV Lohhof. Herzlichen Dank an alle für's Kommen und Mitspielen!

 

Volles Haus beim Doppelturnier 2010 Volles Haus beim Doppelturnier 2010

Gestartet wurde nach einer kurzen Einweisung unseres Sportwartes mit 2 Gruppen, wobei die Herren mit einer 5er-Gruppe vorliebnehmen mussten. Um den zeitlichen Rahmen nicht zu sehr aufzuspannen (niemand wusste genau wie lange Petrus das neugeformt, zarte Wolkenbild so belassen will), wurde in der Vorrunde jede Partie nur 45 Minuten gespielt. Gezählt wurde Spiel für Spiel (nach Tennisnorm selbstverständlich), wobei bei 6 oder 7 (Tie-Break) kein Ende vorgesehen war. Es gab auch Ergebnisse die jenseits der 10 landeten. Punkte sammeln war angesagt, da nicht die Anzahl der Sätze, sondern die beste Punktedifferenz über die Platzierungen entschied. 

 

Bei den Damen konnte die Gruppe A von unseren Gästen aus Lohhof (Fr. Rehak und Fr. Paul) klar mit 34:13 Punkte gewonnen werden. In der Gruppe B waren unsere Jungdamen, Tahnee und Corinna, mit 37:4 ebenfalls sehr eindrucksvoll erfolgreich und qualifizierten sich für das Finale.

 

Bei den Herren konnte sich in der Gruppe A das Doppel Bartesch und Bader - trotz Niederlage - mit 30:9 Punkten durchsetzen und für das Finale einschreiben.

In der Gruppe B - hier wurde mit 6 Teams gespielt - ging es sehr eng aus, doch schlussendlich konnten sich unsere Herren 40 mit der Paarung Pauly/Hantschel J. gegen den Rest des Feldes durchsetzen. Das Ergebnis war aber denkbar knapp, denn es waren nur 3 Punkte Differenz zu den Zweiplatzierten Walcher und Strehle die ausreichten. Im direkten Vergleich der beiden behielten aber die 40ger die Oberhand und sich deshalb verdient ins Finale eingezogen. Ein Halbfinale wurde nicht gespielt, was der unsicheren Wetterlage und dem verspäteten Turnierbeginn zuzuschreiben war.

 

Die Finale wurden dann direkt nach dem Auszählen der Vorrunde gestartet und zeitgleich auf zwei gegenüberliegenden Plätzen ausgetragen. Beide Partien wurden nach offizieller Tenniszählweise mit 2 Gewinnsätzen gespielt.

Bei den Damen konnte sich die Erfahrung durchsetzen und so gewann das Doppel Rehak/Paul vom SV Lohhof 1 gegen unsere beiden Finalistinnen aus der Ersten Damenmannschaft mit 6:2 und 6:3.

 

Sieger bei den Damen beim Doppelturnier 2010 - Hanka Rehak und Fanni Paul vom SV Lohhof 1 Sieger bei den Damen beim Doppelturnier 2010 - Hanka Rehak und Fanni Paul vom SV Lohhof 1

 

 

 

Machten beim ersten Auftritt beim Doppelturnier im Tennispark Unterschleißheim eine klasse Figur und gewannen das Finale in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:3 - Fanni Paul und Hanka Rehak.

Bei den Männern kam es zu einer internen Auseinandersetzung der Herren 40. Beide Doppelpaarungen waren sich zueinander sehr vertraut und spielten in der aufgelaufenen Saison miteinander in der Medenrunde. Am Ende setzte sich der Favorit - das 1ser-Doppel der 40ger-Herren - dann doch klar mit 6:4 und 6:1 gegen das 3er-Doppel der 40ger durch und durfte den Pokal mit freudestrahender Miene nach Hause tragen.

Die Doppelsieger der Herren - Unsere 40ger Jürgen und Werner Die Doppelsieger der Herren - Unsere 40ger Jürgen und Werner

 

 

 

Keine Geschenke gab es an die Gegner! Jürgen und Werner der Herren 40 gewannen das Finale deutlich klar 6:4 und 6:1 und dürfen sich nun Doppel-Vereinsmeister-Tennispark Unterschleißheim betiteln.

Und was durfte nach ca. 3-4 Stunden Tennisgaudi nicht fehlen? Der Festschmaus selbstverständlich, der auch dieses Mal wieder dem Tenor des kollektiven Wehklagen ("Ohh, meine Knochen, mir tut alles weh!") übertüchnte und allen die nötige Kraft gab ihr Sitzfleisch zu bemühen, bis sich die ordentlich aufgehäuften Teller leerten. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an unsere Wirtsleute für das leckere Essen. Ein Dankeschön auch an unseren Sportwart Volker, der als Schirmherr über das Turnier wachte.

Lecker, leckerer, am Leckersten :) Lecker, leckerer, am Leckersten :)

 

 

Neben Schnitzel, Fleischpflanzerl, Asia-Küche und vielerlei Köstliches außenrum, gab es auch was Leckeres zum Nachtisch: Pfirsichtasche Mamela :)

Vereinsmeisterschaft der Männer/Jugend 2010

04.08.10/BA - Basierend auf der Rangliste wurde am vergangenem Wochenende die Vereinsmeisterschaft im Tennispark Unterschleißheim ausgetragen. Bis auf die Damen, die ihre Meisterschaften aufgrund des unpässlichen Zeitpunktes auf das Wochenende vom 21./22. verschoben haben, durften alle Protagonisten ran. Bei den Männern war der Modus so ausgelegt, dass die ersten 8 in der Rangliste über ein KO-System den Vereinsmeister ermitteln. Bei den Kindern/Jugendlichen ging es etwas schneller und es reichten ein,zwei Begegnungen um den "kleinen Vereinsmeister" auszuspielen. 

 

Allen voran unsere Kinder U12: Das die Jungs klasse Tennis spielen können und richtig beherzt zur Sache gehen, haben sie ja sehr eindrucksvoll mit dem Aufstieg in der Medenrunde 2010 bewiesen. Aber auch untereinander wird mit "offenem Visier" und voller Einsatzbereitschaft um die interne Rangordnung gefightet. Ganze 2,5 Stunden dauerte es, bis sich Manuel Biller gegen Marco Krebs durchsetzen konnte, und es benötigte auch einen Master-Tie-Break bis der Sieger feststand. Auch wenn sich unser Manuel nun als Vereinsmeister U12 die Krone aufsetzen darf, so bekommt unser Maro für seine kämpferische Leistung einen dicken Applaus!

Manuel und Marco haben es im Finale richtig krachen lassen! Manuel und Marco haben es im Finale richtig krachen lassen!

Bei unseren U18-Jugendlichen war der Weg zum Vereinsmeister über ein Halbfinale, sowie dem anschließenden Finale zu meistern. Im ersten Halbfinale sah unser Julian etwas blass gegen den Dominik aus und verlor klar mit 0:6, 0:6. Das zweite Halbfinale wurde zwischen Andreas und Kilian ausgespielt. Im ersten Satz musste der Tie-Break herhalten, bis Andreas diesen mit 7:6 für sich entscheiden konnte. Satz 2 endete dann klarer mit 6:1. So stand das Finale zwischen Dominik und Andreas fest und trotz eines wiederum klaren 2-Satz Sieges vom Dominik (6:3,6:1), war auch unser Andreas ein Gewinner und durfte eine Urkunde mit nach Hause nehmen.

Andreas Balan und der neue U18 Vereinsmeister Dominik Geier Andreas Balan und der neue U18 Vereinsmeister Dominik Geier

Zuallerletzt unser Herren, deren Tableau mit 18 Ballschupser bestückt war und hart umkämpft seit Beginn der Sommersaison die Besten 8 der Pyramidenspitze suchte. Einige Spieler in der Rangliste zogen lieber das ruhige Aussitzen vor, andere wiederum suchten eine Herausforderung nach der anderen und wurden schlussendlich auch dafür mit einem Platz unter den ersten 8 belohnt. OK, bei unserem Lukas ging die Rechnung vielleicht nicht ganz auf, aber aufgrund Urlaub und Verletzungssorgen einiger gesetzten Spieler reichte es dann letztendlich auch für ihn und er konnte die Finale mitbestreiten.

Unser Herbert, der mit Platz 8 eigentlich das Schlusslicht in der Tabelle bildete und ebenfalls für die Teilnahme berechtigt war, wurde Opfer seiner täglichen Samstag-Verrichtungen und deren damit einhergehenden, vollbepackten Gedankengänge ... er hat es schlichtweg vergessen. Damit wurden die Viertelfinale mit einem Freilos versehen und wer sonst als unser Lukas hätte sich das einheimsen können. Da leider unser Werner (verletzungsbediengt), Thomas (Urlaub), Gerhard (Urlaub) verhindert waren und einige potenzielle Nachrücker auch nicht spielen konnten, sprang unser ehemaliger Pressesprecher Martin Nieroda ein, der auch gleich in seiner ersten Begegnung meine Wenigkeit, den jetzigen Pressewart, mit 6:0, 5:7 und 10:8 vom Platz fegte. Die weiteren Viertelfinal-Partien:

 

Hani Walcher - Jan Hell 2:6, 6:2, 10:4

Volker Bartesch - Herbert Stadler 6:1, 6:0

 

Zu unserem Herbert sei noch ein Wort verloren. Er war eigentlich nur Platz 11, ist aber ehrenwerter Weise kurzfristig eingesprungen. Danke Herbert!

 

In den beiden Halbfinalen war dann auch wieder Lukas am Drücker, auch wenn es nicht lange gegen einen stark aufspielenden Hansi ging und er mit 6:2, 6:1 verlor. Partie 2 konnte von unserem Laufwunder und Sportwart Volker gewonnen werden. Sie endete mit 6:2, 6:1 überraschend klar, obwohl sein Gegner technisch besser einzustufen ist, doch die Fehlerquote das Spiel beherrschte. Das Finale wurde dann am Sonntag ausgetragen und es kam zum Klassenkampf zwischen Herren 40 und der Ersten Herrenmannschaft. Müsste ich beide Spieler in einem Wort beschreiben würde ich die Begegnung "Laufhendl gegen Linkskanone" betiteln. Mit 6:2 und 7:5 waren es dann doch die Beine vom Volker, die den Linksgeschossen vom Hansi ausreichend Paroli bieten konnten und somit darf der Tennispark Unterschleißheim in seine Geschichtsbücher einen neuen Vereinsmeister eintragen. Gratulation Volker!

Vereinsmeister 2010 unser Sportwart Volker und sein Vorgänger Hansi Vereinsmeister 2010 unser Sportwart Volker und sein Vorgänger Hansi

Weitere Bilder:

Sommerfest im Tennispark

19.07.2010/BA - Zum Abschluß einer überragenden Saison hat sich der Tennispark Unterschleißheim gedacht ein kleines Sommerfest zu veranstalten. Die Sonnwendfeier fiel ja dieses Jahr zum Opfer der vielen Aufgaben, welche sich in den Juli-Wochen anhäuften und deshalb war es umso willkommener an alle Akteure und Mitglieder ein Dickes Dankeschön in Form eines Sommerfestes auszusprechen. 

 

 

 

Abteilungsleiter Thomas Elsner bei seiner Willkommensrede. Er bedankte sich bei allen für eine tolle Saison und war trotz Gewitterwolken bester Laune.

Trotz der hochsommerlichen Vorwochen suchte sich Petrus gerade diesen einen Samstag aus, um seine Schleusen zu öffnen und der Natur ein lebenswichtiges Element zu schenken. Wie bestellt fing es gegen 19Uhr zu regnen an und zwang unser Organisationsteam zum schnellen Handeln und Improvisieren, damit alle Gäste den Königsschmaus nicht im Regen genießen durften. Man war aber darauf vorbereitet, denn dank bester Technologie ist unser Tennispark den Dingen immer eine Spur voraus :)

 

 

 

 

 

Der Regenradar wusste bereits, dass das Wetter uns vielleicht einen Streich spielen wird. Aber wir waren vorbereitet und es trübte auch keinem die Laune.

So war jeder eingeladen einen großen Grillteller mit Steaks und vielerlei Salaten - liebevoll zubereitet von Freiwilligen - zu verschmausen, damit die Wohlfühlatmosphäre auch einen vollen Magen hatte und dazu beitrug, dass ausreichend Grundlage für das ein oder andere Bierchen vorhanden war. Selbstverständlich hatte unsere Sportwart Volker, dessen Sitzfleisch bereits in jungen Jahren mit unbegremster Arbeitswütigkeit ausgetauscht wurde, alles im Griff und mischte dem lustren Beisammensein ein passende Portion Begleitmusik bei. Bis nach Mitternacht wurde geplaudert, gelacht und zusammen auf eine tolle Saison angestoßen - da hätte auch Petrus ein Glas mittrinken können, als zig Millionen zu verschütten :).       

 

 

 

Ein bisschen enger zumsammenrücken war angesagt, was aber der Feierlaune keinen Abbruch tat :)

"Enge Kisten" bei der Onassis Open 2010

Wir waren dabei! - Onassis Open 2010 Wir waren dabei! - Onassis Open 2010

08.06.2010/BA - Wenn man von Traumwetter spricht dann zu meist nur wenn sich das Quecksilber jenseits der 25 Grad zeigt. Für Badeurlauber sicherlich paradiesische Temperaturen - für Tennisspieler eher Sonnencreme-, Cappy-, Schweißband-, Platzwasser und Co.- Pflicht.

 

Trotzdem, besseres Wetter zur diesjährigen Onassis-Open hätte man nicht bestellen können und verglichen mit dem „Tristesse Brutal-Wetter“ der vergangenen Woche, war das Einpacken der zusätzlichen „Hitzeutensilien“ eher ein begrüßenswerter Umstand.

Damen und Herren der spielenden Zunft waren eingeladen in einem Einzel-Wettbewerb den/die Onassis-Open-Sieger/in zu ermitteln. Auch Nichtmitglieder waren aufgefordert mit uns zu spielen und umso schöner war es dann auch zu vermelden, dass sich einige neue Gesichter auf der Anlage gezeigt haben um mit uns den Platz an der Sonne auszuspielen. Herzlichen Dank für’s Kommen!

 

Es wurde im K.-o.-System gespielt, was am Besten in einer 2er Potenz (2,4,8,16 usw) Personen) umsetzbar ist, um ein Verteilen von Freilosen zu vermeiden. Und wie es der Zufall will, haben sich geradewegs 16 Spieler am Turnier angemeldet – auch wenn die Anzahl der Männer überragte und unser Sportwart Volker etwas improvisieren musste.

Klasse war zudem der Modus, der die Verlierer in eine Doppel-Trostrunde packte und nicht schnurstracks zum Zuschauen verbannte. Einige mussten aber aufgrund Hitzemüdigkeit dem Finaleinzug den Rücken kehren, frönten dafür aber umso aufopferungsvoller den Köstlichkeiten von Manu`s Küche. Somit darf man dem Ausgang der Doppel-Trostrunde getrost unter den Tisch kehren, erwähnt sei aber auf jeden Fall, dass Gerhard, Detlef, Thomas und Sylvia noch ausreichend Benzin in den Beinen hatten den Wettbewerb trotz Sommerhitze fertig zu spielen. Klasse Leistung!

 

Der Damenwettbewerb (es wurden 3 leistungskompatible Herren zugelost um 8 Spieler auf der Tabelle zu melden) zeigte unverhohlen auf, wie aussagekräftig doch mittlerweile eine Leistungsklasseneinstufung ist, da mit Petra und Gerda unser beiden „Top40ger Damen“ das Finale erreichten. Im Halbfinale noch hatten beide völlig unterschiedlich schwere Aufgaben zu bewältigen, wobei unsere Petra die eindeutig kräfteraubendere Partie zu bestreiten hatte. Sie musste sich gegen den unglaublich fitten Dauerläufer Fred (sein Alter gebe ich hier nicht bekannt, aber rein rechnerisch könnte er bald eine Diamant-Hochzeit feiern) durchsetzen und gewann knapp im Masters-Tie-Break mit 6:3, 4:6 (14:12). Gerda hingegen hatte es nicht so schwer und rutschte glatt mit 6:1, 6:1 gegen Brigitte ins Finale. Dort kam es dann zum erwarteten Schlagabtausch zweier Laufwunder, die es nicht kennen einen Ball schrittlos herzuschenken und an Engagement und Einsatzbereitschaft an zwei vom Ehrgeiz überfüllten Jugendspieler mit einstelliger LK erinnerten. Mit 7:6 und 6:3 war es schlussendlich die Gerda die den Olymp erklimmen konnte und sich nun Onassis-Open-Siegerin 2010 betiteln darf.

 

Zu den Herren. Auch hier war Sudden-Death angesagt und jedes Spiel musste gewonnen werden. Die Auslese des Starterfeldes tropfte erwartungsgemäß wieder die üblichen Verdächtigen ins Halbfinale. Beide „Links-Porecpeitschen“ (Hansi und Werner) schafften den Schritt nach ganz vorne ins Heads-up. Aber auch unsere „Jung50ger-Dauerspieler“ Gerhard und Herbert zeigten sich in bester Spiellaune und erreichten auch das Halbfinale. Zweigenannter sorgte fast für eine Sensation, da es den Masters-Tie-Break benötigte bis sich der als Favorit geglaubte Werner letztendlich doch durchsetzen konnte. Endstand: 7:6, 2:6, (10:7). Im zweiten Aufeinandertreffen wurde erneut die volle Distanz beansprucht. Mit 1:6, 6:2 (10:7) war es erneut unser Vorjahresfinalist Hansi, der auch sein Ticket ins Finale löste und sich die erhoffte Revanche zum Vorjahr sichern konnte.

Und um den „Engen Kisten“ noch eine Krone aufzusetzen musste wieder der MTB (jetzt abgekürzt) ausgespielt werden, um den Sieger zu ermitteln. In einer auf beiden Seiten sehr spannungsgeladenen, umherschaukelnden Hängepartie – das abgespulte Pensum bis dahin zeigte sich an der Anzahl der geleisteten Splitsteps … waren es 3 insgesamt ;) – glückte die Revanche vom Vorjahr und unser Hansi gewann mit 6:3, 4:6 und 14.12 den Onassis-Open-Cup 2010. Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Gewinner verdient gehabt, da auch Werner Match-Bälle hatte. Aber es kann nur einen geben und alles in allem haben wir auch dieses Jahr wieder einen verdienten Sieger.

 

Herzlichen Glückwunsch nochmals an die Gewinner und vor allem an den Sponsor des Turniers, dem Restaurant Onassis in Unterschleißheim!

 

Und hier geht's zu den Bildern!

TeamCup 2010

24.05.2010/ET - TeamCup beim Tennispark….

 

hieß es am 22.05.2010 und pünktlich zum Start war endlich auch das Wetter so, wie es sich Tennisspieler wünschen. Trocken, ab und zu Sonne, Temperaturen über 20 Grad.

14 Spieler/-innen hatten sich angemeldet, die in Paaren ein Kind / ein Erwachsener zum Turnier antraten. Gespielt wurde in zwei Altersklassen, dem Kleinfeld U09 und Großfeld U14.

 

Los ging es kurz nach zehn Uhr mit den Einzeln, die im Modus jeder gegen jeden (Kind-Kind, Erwachsener-Erwachsener) auf Zeit gespielt wurden. In fünf Runden musste jeder so viel wie möglich Punkte für sein Team sammeln, die dann nach der Mittagspause mit in die Doppelrunde genommen wurden. Hier spielten dann Kind/Erwachsener gegen Kind/Erwachsener.

Die Kleinfeld-Teams gingen nach spannenden Einzeln, Punktgleich in die Doppelrunde, die somit die Entscheidung bringen musste. Hier dominierten dann aber Anja Biller und Theresa Graf und profitierten von einigen Fehlern des Teams Moritz und Thomas Elsner. Sie sicherten sich den weiteren Punkt zum Turniergewinn in dieser Altersklasse. Moritz, mit sechs Jahren der jüngste Turnierteilnehmer, nahm es gelassen. Für ihn war es sein erstes Turnier und er hatte sichtlich Spaß dabei.

 

Bei den U14 ging es bereits in den Einzeln ganz schön zur Sache und so wunderte es niemanden, dass einige Trikots bereits in der ersten Runde durchgeschwitzt waren. Am Ende der fünf Einzelrunden stand das Team Patrick Hantschel / Stefan Bader mit 10 Pluspunkten vorn. Dicht auf den Fersen waren ihnen aber Manuel und Albert Biller mit 8 Punkten. Beide Paare hatten somit noch die Chance auf den Turniersieg. Gleich in der ersten Doppelrunde trafen die Titelanwärter aufeinander. Die Biller´s hatten somit die Gelegenheit auf Punktgleichstand zu verkürzen, was ihnen mit einem 3:3 aber nicht gelang. Es blieb also weiterhin spannend. In der letzten Runde musste das Paar Hantschel / Bader noch mal ran. Fest stand, ein Unentschieden würde zum Turniersieg reichen. Doch sie hatten die Rechnung ohne Judith Biller / Iris Strehle gemacht. Judith war bewusst, dass sie mit einem Sieg ihrem Bruder und Papa vielleicht zum Turniersieg verhelfen konnte. Mit viel Einsatz auch von Iris, gelang es das Doppel zu gewinnen. Das hieß Punktgleichheit bei den beiden Ersten. Bevor es zur Siegerehrung ging, trafen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Essen im Vereinsheim, um die Energiespeicher wieder aufzuladen. Während dieser geselligen Runde wurde noch mal das ein oder andere Spiel besprochen und viel gefachsimpelt. Die Frage nach dem Turniersieg stand im Raum und alle waren gespannt wer es geschafft hat. Zur Ermittlung des Siegers mussten auf Grund der Punktgleichheit die gewonnenen Spiele gezählt werden. Hier hatten dann die Biller’s mit plus 24 gegenüber plus 13 klar die Oberhand. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es Pokale, Medaillen und Urkunden sowie Sachpreise für alle Teilnehmer. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des TeamCup 2010 und vielen Dank an alle die dabei waren.

 

Die Platzierung im Einzelnen:

 

Kleinfeld U09

  1. Platz    Anja Biller / Theresa Graf
  2. Platz    Moritz Elsner / Thomas Elsner

 

Großfeld U14

  1. Platz    Manuel Biller / Albert Biller
  2. Platz    Patrick Hantschel / Stefan Bader
  3. Platz    Judith Biller / Iris Strehle
  4. Platz    Jona Seitz / Werner Seitz
  5. Platz    Mattias Hofmann / Stefan Hofmann

 

Die Bilder dazu findet Ihr hier>>

Schlaflos in Porec

15.05.2010/BA - Wenn Herren im gesetzten Alter ein Tennis-Trainingslager als Fitmacher auf eine kommende Spielsaison proklamieren, dann steht dahinter zumeist ein wirklich ernsthaftes Vorhaben. Für eine Woche trennt man sich schweren Herzens von der Arbeit täglicher Verrichtungen zwischen Bürotür und Heimwerkergürtel, füllt höchstselbst seine Tennistasche mit Socken und Griffbänder und wächst gedanklich zur einer Einheit zusammen, die man unter Politiker, egal welcher Farbgebung, nicht finden würde. Wir Herren 40 haben uns auch dieses Jahr wieder dem Schwur des Wir-Gefühls versprochen und sind 2 Wochen vor Start der Medenrunden ins sonnige Kroatien (Porec) gedüst, um den bereits vorhandenen Fähigkeiten einen besonderen Feinschliff zu geben. Jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen, so würde es ein uns allen in den Köpfen bekanntes Kredo eines prominenten Trainers aus der Vergangenheit postulieren.

Ja, wir wollen die Saison 2010 wieder Zeichen setzen. Ja, wir wollen es probieren. Ja, wir wollen aufsteigen!

 

In der Nacht vom 23. auf 24. April war es dann soweit. Punkt 3.40Uhr zündete unser Teamchef Otto das Triebwerk des vollbepackten Mercedes Mannschaftsbusses der Lohhofer-Volleyballer und steuerte unausweichlich Richtung Porec. Knapp 600km später öffnete sich bereits der Bremsfallschirm und die Stechuhr zeigte exakt 7 Stunden Fahrzeit an. Porec, 22Grad, sonnig J. Losgefahren bei Wetterbedingungen al la „Tristesse total“, angekommen im mediterranen Wohlfühlklima. Tennisherz, was willst du mehr!

Der Teamchef hat alles im Griff! Der Teamchef hat alles im Griff!

In Zweiergruppen einsortiert wartete dann wieder eine Woche schlafen auf durchgelegenen Matratzen in Bungalows, die von außen ganz nett anmuteten, im Inneren aber eher an ein gehobenes Zweibett-Krankenzimmer mit Neo-Homosexuellen-Anstrich (seicht hellblau) aus den 70ger erinnerte. Aber die 40ger sind ja keine Heulbojen, die sich in DIN-Deutscher Manier über Kleinigkeiten aufregen. Nein, insbesondere schon gar nicht, wenn sich eine harte Woche stark strapazierendes Trainingsprogramm vorlagert und die Schlafkojen nur zum alleinigen Erholen gedacht sind.

Von aus hui, von innen pfui! Von aus hui, von innen pfui!

Bereits in den Abendstunden war zum Rapport gebeten und in unnachahmlich charmant, militärischer Art hieß uns ein altbekanntes Gesicht willkommen, Marijan. Mit etwas ungelenkem Deutsch wurde der deutlich überdimensionierte Haufen von sage und schreibe 103 Neuankömmlingen auf die anstehende Woche vorbereitet und im Zuge der immergleichen Ablaufszenarien auch die Trainer vorgestellt. Bis auf Ebbie – ein sehr lustiger Australier, der irgendwie an einen eingefleischten Musikfan des 69ger-Woodstock-Festivals erinnert – waren nur neue Gesichter zu sehen. Ach ja, der Oliver war - glaube ich zumindest - noch einer der alten Riege.

 

Einteilt in zwei 4er-Gruppen startete am darauf folgenden Tag das Training – in aller Herrgottsfrühe um 9Uhr. Für den Otto-Normalsterblichen Tennisbegeisterten sicherlich ein absolutes No Go. Anders betrachtet ist für unseren Teamchef dann bereits Mittag und so war es keine Seltenheit, dass unser Otto bereits vor dem morgendlichen Vögelzwitschern einen Wake-up-Stengl zu sich nahm und seine göttlichen Stoßgebete Richtung Sonnenaufgang schickte. Geholfen hat es auf jeden Fall. Es regnete keinen einzigen Tag.

 

Nein, das ist kein Bild aus einem Urlaubskatalog auf Barbados. So einen Sonnenuntergang hatten wir jeden Abend :) Nein, das ist kein Bild aus einem Urlaubskatalog auf Barbados. So einen Sonnenuntergang hatten wir jeden Abend :)

Training war täglich eineinhalb Stunden lang, wobei einige sehr Eifrige (Hansi, Volker, Stefan, Thomas) auch die drei Einheiten Intensivtraining dazu buchten. Über den Sinn dessen kann man sich streiten, aber ein paar nette Trainingsspielchen konnte man durchaus mitnehmen. Beide Gruppen durften zur gleichen Zeit ihre Trainingseinheiten abhalten. Auf Hansi und Hansi + Jan und Otto wartete ein 20-jähriger, noch sehr jugendlich wirkender Trainer aus unserem Nachbarland Österreich, der in überraschend selbstbewusster Art sein Programm abspulte, als würde er den Job schon seit Jahrzehnten machen. Er hieß Philip. Die zweite Gruppe durfte sich mit Gernot, ein Mitte-30ger 1,93 Meter großer Hüne aus Graz, den Platz teilen, der ein bisschen wie Arnold Schwarzenegger grinsen konnte und dies auch gelegentlich zum besten gab - insbesondere wenn seine Trainingsaufgaben wieder „rasenden Puls“ abverlangten. Alles in allem aber konnten beide Gruppen das Trainingsprogramm vollzählig absolvieren. Keine Verletzung, keine langfristigen Ausfälle …. halt!!! Eine Einheit wurde Opfer einer kurzweiligen Handverletzung, nichts schlimmes.

Die 8 Himmelsstürmer im Einsatz!

 

 

Essen gab es auch. Neee, falsch: Essen gab es nur! Wer Vollpension mit Tenniscamp mixt, der muss sich keine Gedanken machen Gewicht zu verlieren. Auch genetisch genötigte Spieler, dessen Taillengürtel sehr weitläufig um den Bauchorbit herumreicht und geneigten Betrachter schnell ein beschreibendes Superlativ rausrutscht (ich hörte mal Gozilla über den Plastiktisch huschen) werden täglich 3 üppige Buffets serviert. Auffällig war aber die Anzahl der „Gozellinas“, die weibliche Spezies davon, die dann doch auf Westerwelles Beschreibung der spätrömischen Dekadenz passte. Aber wir wollen hier keine Diskussion über voranschreitende Adipositas (Fettleibigkeit) in Deutschland führen, wirklich nicht.

 

Zwischen den Einheiten blieb dann immer ein wenig Platz für Erholungspausen. Unser „Hansiaten“ - ab und an auch der Teamchef - bevorzugten dabei die gemütliche Horizontale, ergo den ansässigen Pool und deren „Langmachgelegenheiten“, um die gebleichten Tennissockenregionen nachzubräunen. „Duracell-Volker“ und Jan forderten sich in den Pausen mit schwerer Lektüre alles ab. Der Rest fand auch eine Gelegenheit die Tabuzeiten zu überbrücken und einigen reichte schon ein klangvoller „Bierdosenöffnungszischer“ samt Inhalt einer eisgekühlten Lasko-Dose vom benachbarten Kühlschrank. Andere behandelten Augenringe und Rückensteife. Jeder hatte irgendwie zu tun.

"Mei brennt die Sonna heid wieda obe, i bleib liang und los de Andan spuin"! "Mei brennt die Sonna heid wieda obe, i bleib liang und los de Andan spuin"!

Der zweite Abschnitt der Woche begann dann wieder regelrecht zu fliegen und bevor man sich umsehen konnte, war sie auch schon wieder Vergangenheit. Am Freitag wartete zum krönenden Abschluss einer regenfreien Tenniswoche das symbolträchtige Abschluss-Doppel-Turnier und jeder durfte zeigen, was frisch gelernt bereits praxistauglich verfügbar war. Klar hatten wir hier von unseren 8 teilnehmenden Protagonisten auch zwei Pfeile im Köcher, die voll ins Rote trafen.

Keine Ahnung woran es lag, aber im Laufe des Turniers (es wurde auf Zeit mit wechselnden Doppelpartnern gespielt) kristallisierte sich heraus, dass unsere beiden extrem entspannten „Erholungshansiletten“ auf Titelkurs waren und wir Gefahr liefen, auch noch weiteren Ballast in Form von MAURITZ-Pokalen im Auto mitschleppen zu müssen. Platz 1 und Platz 2 stand nach Endabrechnung auf dem Papier und freudestrahlend unterstrichen unsere Hansi’s, dass Tennis aus bayrischer Hand internationalem Niveau gleichkommt. Der Ballast beschränkte sich aber auf eine handbekritzelte Urkunde – von einem Pokal leider keine Spur. Trotzdem, klasse Leistung Jungs!!

Hansi und Hansi! Sie holten Platz 1 und 2 beim Doppel-Tunier 2010 in Porec, Laguna Park. Das Zischka-Team gratuliert ... so steht es auf der Urkunde :)

 

Der Tag der Abreise war erreicht. Schnell noch ein Frühstück eingeworfen und schon ging es wieder nach Hause. Etwas mehr als 6 Stunden später: München, Regen, 14 Grad.

 

Ach ja: Ich schulde noch einen Zusammenhang zur Überschrift „Schlaflos in Porec“. Dazu kann ich leider keine Auskunft geben und verweise dabei auf unseren Vorstand, der Ihnen gerne alle offenen Fragen dazu beantworten wird.

 

Abschließend noch ein paar nette Impressionen:

... weitere folgen!

 

 

In diesen Sinne wünsche ich allen eine herausragende Saison und freue mich auf Porec 2011!

 

Euer Webmaster

Tag der offenen Tür

20.04.2010/BA - Wenn Vereine den „Tag der offenen Tür“ ausrufen, dann werfen sie sich meist in Schale und präsentieren sich von ihrer besten Seite. Begleitet von der UGA durften sich am letzten Wochenende zahlreiche Besucher davon überzeugen. Viele nutzten die Gelegenheit, nach einem schaulustigen Spaziergang über die UGA-Gangways, sich auf unserer Sonnenterrasse niederzulassen um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, dass Tennisspielen auch eine sehr angenehme Seite haben kann – vorausgesetzt man verfügt über eine solche „Wohlfühlterrasse“ samt entsprechendem Service :).

 

Das im Tennispark Cappu und Kuchen aus „Manu’s Küche“ ein Superlativ ist und bereits über die Dörfer hinweg den vergleichbaren Bekanntheitsgrad des Spargels aus Schrobenhausen genießt, ist sicherlich kein Geheimnis mehr. Da kann man auch mal gerne ablassen und die Seele baumeln lassen.

 

Viel Arbeit steckt aber auch hinter einer solchen Veranstaltung. Dabei sind ganz vorne immer unsere Funktionäre tatkräftig am machen und allen voran ein Abteilungsleiter, der seiner Position als erster Ansprechpartner nicht besser gerecht hätte werden können.

Thomas und Diana Elsner kümmern sich liebevoll um Kinder und Eltern! Thomas und Diana Elsner kümmern sich liebevoll um Kinder und Eltern!

Auf der Anlage selbst begeisterten sich die vielen Kinder beim Tennis mit Aleks Klec (staatlich geprüfter Tenniscoach), der im Auftrag der  SporTenniSchule den Kindern mit einer gehörigen Portion Spaß die richtige Behandlung des Sportgerätes erklärte. Und alle die Kinder, die keine Tennisschuhe schnüren wollten, sondern auf einer der vielen Preise aus waren, durften sich am Glücksrad versuchen.

Die Kleinen durften am großen Glücksrad drehen! Die Kleinen durften am großen Glücksrad drehen!

Alles in allem hat nicht nur das Wetter mitgezogen und dazu beigetragen, dass sich der Tennispark wieder von seiner Schokoladenseite präsentieren durfte. Nein, vor allem sollte man ein Herzlichen Dankeschön an alle die vielen Helfer aussprechen, die sich in den Dienst des Vereines gestellt haben und dafür sorgten, dass alles einwandfrei ablief und nur zufriedene Gesichter zu sehen waren.

Skiiii foan ...wohwohwohwoh ...

23.03.2010/BA - In Österreich sicherlich die Nationalhyme der Berge, in Deutschland der wohl beste Motivator mal wieder die Bretter zu schnüren: Skiiifoan von Wolfgang Ambros. Vielleicht lief bei der Hinfahrt Richtung Spitzingsee der Evergreen - oder Everwhite :) - im Auto unserer vier Sportskanonen, aber egal, die Gaudi dabei dürfte das Bild doch besser nicht beschreiben.

Nicht nur schnell auf dem Platz, sondern auch auf der Piste - unsere Damen beim Skiausflug am Spitzingsee!

Aufsteiger in die Landesliga (Winterrunde 2010) - 15.03.2010

15.03.2010/BA - Am Schluss hieß es 4:2 gegen den TC Unterföhring und aufgrund der besseren Punktedifferenz zum direkten Mitstreiter, dem TCE Gröbenzell, sichern sich unsere Herren 30 den Aufstieg in die Landesliga (Winterrunde). 25:11 gegen 24:12 - knapper hätte die Tabelle am Ende der Winterrunde nicht aussehen können.

Im Hinspiel noch musste man eine 2:4 Schlappe gegen den direkten Anwärter hinnehmen, konnte aber mit einem 5:1 im Rückspiel die einzige Niederlage mehr als nur vergessen machen. In der heimischen Arena beim SV Lohhof stand es nach Einzeln bereits 3:1. Mike Riegler, Markus Wimmer und Volker Bartesch konnten jeweils Ihre Einzel in zwei Sätzen gewinnen. Nur Patrick Reininger verlor kapp im Match-Tie-Break mit 9:11 und hielt die Spannung noch am Kochen. Die Doppel mussten die Entscheidung herbeiführen und schlussendlich war es das „Einser-Doppel“ mit Mike Riegler und Markus Wimmer, welches klar mit 6:2 und 6:4 siegte und den Platz an der Sonne sicherte. Herzlichen Glückwunsch!

vlnr: Volker, Mike, Markus, Patrick vlnr: Volker, Mike, Markus, Patrick

Saisonabschluß der Herren 50 - 23.12.2009

Brixen, der  24-27.09.2009

23.12.2009/DS - Die Tennis-Saison für die Herren 50 Mannschaft des TPU fand wieder ihren Abschluss im Sporthotel von Brixen im Thale.

 

Unser Edi hatte dafür gesorgt, dass alle neun Teilnehmer gut untergekommen sind, auch die Zimmer-Belegung hat gepasst.

Schon der erste Abend war sehr anstrengend, weil alles vom Bayrischen-Buffet gekostet werden musste, anschließend wurden dann die aufgetretenen Beschwerden mit der Marille bekämpft.

Am runden Tisch begann schließlich der gemütliche Teil des Abends, wobei auch über die nicht sehr erfolgreiche vergangene Saison diskutiert wurde.

 

Am Freitag wurde natürlich von früh bis spät nur Tennis gespielt, auch dachte man an die Kollegen, die diesmal nicht dabei sein konnten. Nach dem Gala-Diner begann ein turbulenter Abend mit sehr spätem Ende. Nach der Ansprache vom Mannschaftsführer Dietmar und einer Spieler-Ehrung (Franz) kam eine Diskussion über Herren 50 oder 55 in Gang.

 

Von den anwesenden Spielern wurde einstimmig beschlossen, in der nächsten Saison als Herren 55 Mannschaft zu starten.

Weil an allen Tagen nur schönster Sonnenschein war, wurden natürlich viele Bälle geschlagen mit verschiedenen Partnern und Gegnern.

 

Unsere zwei verletzten Spieler Dietmar und Franz konnten es sich auf den Liegen am Pool gemütlich machen und mit ihren Kommentaren die kämpfenden Teams anfeuern.

Am Sonntagmittag war alles vorbei, schön war’s, bis zum nächsten mal. Dietmar Siegel

Herren 50 in Brixen - September 2009 Herren 50 in Brixen - September 2009

Fahnenabordnung zum Volkstrauertag - 05.12.2009

05.12.2009/TE - Im Jahr 2009 hatte der Tennispark Unterschleißheim die Aufgabe, die Fahnenabordnung des SV Lohhof e.V. zu verschiedenen Anlässen zu stellen. Die Abordnung wechselt jährlich innerhalb des Vereins zwischen den Abteilungen. Begonnen hat das Ganze mit dem Intronisationsball und nach fünf weiteren Terminen endete die Verpflichtung mit dem Volkstrauertag. Die Abordnungen zum Volksfestumzug und zum 50-jährigen Jubiläum des SV Riedmoos  waren sicherlich die Höhepunkte.

Der Tennispark möchte sich auf diesem Weg bei allen Fahnenträgern, deren Begleitungen und allen anderen die sich an den Abordnungen beteiligten recht herzlich bedanken.

Souveräner Sieg unserer Herren 30 - 19.11.2009

vlnr: Mike Riegler, Thomas Elsner, Markus Wimmer, Ralph Kappelmeier vlnr: Mike Riegler, Thomas Elsner, Markus Wimmer, Ralph Kappelmeier

19.11.2010/TE - Am 14.11.2009 mussten die Herren 30 in der Winterrunde zum ersten Punktspiel in der Bezirksliga gegen den TC Unterföhring antreten. In der Tennishalle des TC Aschheim begannen um 16 Uhr die ersten Einzel. Markus Wimmer und Thomas Elsner hatten zu jeder Zeit ihre Gegner im Griff und gewannen ihre Einzel recht deutlich. Etwas mehr zu kämpfen hatten da Mike Riegler und Ralph Kappelmeier, die wenn auch etwas knapper ebenfalls die Punkte für den Tennispark einfahren konnten. Das Doppel Wimmer / Elsner spielte in rekordverdächtiger Zeit von knapp 50 Minuten seine Gegner regelrecht an die Wand und gab nur zwei Spiele ab. Im Einser Doppel mit Riegler / Kappelmeier ging es erwartungsgemäß knapper zu. Nach Satzausgleich folgte der Supertiebreak, den die Unterschleißheimer mit 10:7 für sich entscheiden konnten. Endergebnis 6:0 - herzlichen Glückwunsch!  

Hier gehts zum Spielbericht  und hier zur Tabelle